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Schwellung im Knie

Unter allen anderen ist das Knie das Gelenk, das mit etwa 0,5 ml die größte Menge Flüssigkeit hat.

Für eine optimale Funktion (z.B. Beweglichkeit, Schmerzfreiheit, Kraft) im Knie ist eine bestimmte Menge und eine bestimmte Qualität der Flüssigkeit notwendig.

Wenn Flüssigkeit fehlt, kann das Gelenk weder gut geschmiert noch gepuffert, noch genährt werden. Die Funktion der Flüssigkeit wird später beschrieben. Bei zu viel Flüssigkeit, wird der Knorpel nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

 

Diagnostik

Erst muss einmal ausgeschlossen werden ob die Schwellung im oder rundum das Knie ist.

Außer mit aufwendigen technische Mitteln, kann man auch mit den Händen testen.

z.B. wie auf auf youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=RMp6HOnS7Q0

Wenn Flüssigkeit auf die andere Seite des Gelenkes schwappt, liegt Flüssigkeit im Gelenk. Schwellung ohne ein sichtbares „rüberschwappen“ bei der Handbewegung, deutet auf Flüssigkeit in der Umgebung.

Schwellungen außerhalb vom Knie lassen wir jetzt außen vor und konzentrieren uns auf die Schwellungen im Knie

 

Ursachen für Schwellungen im Knie können in zwei Gruppen eingeteilt werden:

  1. Ursachen die zu viel Flüssigkeit im Knie verursachen
  1. Ursachen für einen mangelnden Abtransport von Flüssigkeit

 

Auch bei Schwellungen des Knies sollte zuerst unterschieden werden, ob ein struktureller Schaden oder ein funktionelles Problem vorliegt. Siehe für den Unterschied zwischen “strukturell” und “funktionell” den Beitrag http://www.knieschmerz24.de/?p=305

 

So entstehen vier Gruppen von Ursachen:

Ursachen für Schwellungen im Kniegelenk Strukturell Funktionell

Produktion von zu viel Flüssigkeit

z.B. Meniskusschaden, Kapselriss, Kreuzbandriss, Arthrose, Blutung, Narbe nach Arthroskopie z.B. Zug am Meniskus durch festes Bindegewebe, Beckenverwringung, Überlastung durch falsches Gangmuster (z.B. mit einem immer wieder durchsackenden Fußlängstewölbe)

Mangelnder Abtransport

u.a. Venenthrombose, das Bein ist schmerzhaft. Da diese Diagnose immer ausgeschlossen werden muss, ist fachliche Diagnostik wichtig! Auch ein Leistenbruch zählt zu den strukturellen Ursachen. festes Bindegewebe, Lymphdrüsen unter Druck, mangelnder Atemamplitudo, zu feste Kleidung

 

 

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Erstellt am Donnerstag 13. März 2014
Unter: Allgemein, Hintergrundwissen, praktische Tipps, Schwellung in Kniegelenk | Keine Kommentare »

Knieschmerzen – strukturelle und funktionelle Beschwerden

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie diese Seite besuchen, weil Sie selbst etwas für Ihre Kniescherzen tun möchten. Gezielte Maßnahmen sind effektiver und deshalb ist es gut, wenn Sie ein wenig Hintergrundinformation haben. Lesen Sie über die Unterschied zwischen strukturelle und funktionelle Ursachen.

Strukturelle vs. funktionelle Ursachen

Eine strukturelle Veränderung kann durch Geräte festgestellt werden. In der Medizin heißt das „objektiv feststellbar“. Beispiele dafür sind z.B. Risse, Brüche, Entzündungen und Tumore. Veränderungen eben, die auch sichtbar sind. Dabei ist diese Objektivität nicht immer so objektiv, wie sie auf den ersten Blick aussieht. Vor einiger Zeit gab es eine Untersuchung unter Schulterpatienten. Es wurde bei allen Patienten jeweils ein CT-Scan gemacht, ein fähiger Untersucher testete die Patienten manuell (manuell = mit den Händen) und danach wurde eine Arthroskopie durchgeführt. Da konnte man dann wirklich objektiv sehen, was in der betreffenden Schulter nicht stimmte. Entsprechend wurde dann auch die arthroskopische Befund als Norm genommen.

Die Diagnose vom CT-Scan schaffte damals eine Trefferquote von ungefähr 50%, während der manueller Untersucher bei 90% im Vergleich zur Arthroskopie lag.  Dafür gibt es mindestens zwei Ursachen:

Erstens: Viele Beschwerden merkt man gerade dann erst, wenn man Muskeln anspannt, Druck, oder Zug erzeugt oder sich andersweitig bewegt. Genau das findet bei einer Untersuchung ienes Therapeuten statt. Wenn Geräte unter Bewegung aufzeichnen könnten, wäre das besser. Die Entwicklung geht glücklicherweise in der Richtung. Der Nachteil dabei sind wieder die Kosten. Ein CT kostet viele Hundert Euro, während eine Untersuchung eines Krankengymnasten (in 10 Minuten muss man mit der Befundaufnahme schon sehr weit kommen können) noch keine 10 Euro kosten. Deshalb plädiere ich für mehr manuellen Untersuchungen. Wenn daraus nichts kommt sind Untersuchngen mit Geräte sehr sinnvoll. Die gerngeren Kosten würden die Krankenkassen entlasten! Wenn es in der Anamnese (Erstgespräch) Gründe gibt ist ein Scan vor der manuellen Befundaufnahme sinnvoll!

Zweitens sind Ursachen und Beschwerden meistens räumlich getrennt. Warum?

Wenn ein Untersucher Ihnen nach einer objektiven Untersuchung also sagt: „Sie haben nichts“ heisst das eigentlich: „ich finde nichts“. Freuen Sie sich, dass Ihre Beschwerden mit grosser Wahrscheinlichkeit im funktionellen Bereich liegen. Ihr Vorteil: ein funktionelles Problem ist oft mit weniger Aufwand und Kosten behandelbar als ein strukturelles Problem, weil die Struktur sich eben nicht nicht verändert hat. Eine Struktur zu verändern ist sehr aufwändig, es bedarf eine OP oder eine andere intensive Maßnahme. Bei einem funktionellen Problem gibt es weder ein Tumor noch ein Bruch, noch eine Entzündung.

Der Nachteil: es ist nicht auf dem ersten Blick ersichtlich, was los ist.

Trotzdem ist eine fehlende Diagnose bei einer Geräteuntersuchung erst mal ein Grund zur Freude und nicht zu Trauer: Der Grund Ihrer Beschwerden ist nichts bedrohliches und muss nicht mit einem harten Eingriff beseitigt werden.

Maßnahmen bei strukturelle Diagnosen: Operationen, bestimmte Injektionen, Medikamente.

Maßnahmen bei funktionelle Diagnosen: Massage, Mobilisation, Übungen, Wärme, Kälte und andere Anwendungen.

Dieser Artkel möchte nur kurz den Unterschied zwischen strukturelle und funktionelle Ursachen erklären. Genauere Hinweise darüber, ob die Problematik strukturell oder funktionell ist müssen von einer Fachkraft gemacht werden.

Für weitere Ursachen außer strukturelle und funktionelle klicken Sie bitte hier: http://www.knieschmerz24.de/?p=1

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Erstellt am Donnerstag 1. August 2013
Unter: Allgemein, Hintergrundwissen | Keine Kommentare »

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Erstellt am Donnerstag 13. Januar 2011
Unter: Allgemein | Keine Kommentare »

Knieschmerzen ganzheitlich

In diesem Blog finden Sie einige Ideen, mit denen Sie mit ein wenig Glück Ihren Knien etwas Gutes tun können.

Sie finden auf dieser Seite Hintergrundinfos, Tipps und Ideen zur ganzheitlichen Behandlung. Viel Spaß beim Lesen und vor allem… beim Ausprobieren!

Auf der rechten Seite sehen Sie einige viel vorkommenden Themen rundums Knie, wie einige Schmerzgebiete und viel vorkommenden Diagnosen. Wenn Sie auf eine dieser Felder klicken, finden Sie die für Sie relevante Artikel sortiert vor.

Wenn Sie einen bestimmten Wunsch haben oder Ihr Thema noch nicht gefunnden haben, nehmen Sie bitte Kontakt auf.
Verständnis über wie der Körper funktioniert ist eine Voraussetzung, um an den Beschwerden arbeiten zu können. Darum fangen wir gleich mit einer Standpunktbestimmung an:

Beschwerden haben immer einen Grund. Dieser Grund hat oft selbst auch wieder einen. Ganz am Anfang dieser Kette steht die Ursache.

Hier sehen Sie eine statischischer Kuchen. Jedes Stück entspricht eine Gruppe von Ursachen von Beschwerden.  Die Verteilung der Ursachen ist bei jedem anders und hier willkürlich gewählt.

Jeder Helfer im Gesundheitswesen hat seine eigene Spezialität.

Ärzte betrachten Beschwerden meistens aus objektiver Sicht. Das ist sehr wichtig, weil bei Kniebeschwerden immer zuerst ausgeschlossen werden muss, ob etwas schlimmes vorliegt. Dann muss einfach schnell gehandelt werden. Beim Sturz mit Knochenbruch muss operiert werden. In der Grafik heißt die Scheibe “Struktur”.

Paramediziner, wie Physiotherapeuten und Osteopathen, denken an funktionellen Ursachen. Dazu gehören Bewegungseinschränkungen, Kraftverlust und Ausführung, also wie man sich bewegt. In diesem Bereich sind die Tipps dieses Blogs.

Ein Modell wie die andere “Kuchenstücke” sich zu einander verhalten, wird in einem späteren Blog besprochen.

Die Beschwerden werden von einem Auslöser verursacht. Wenn nach der Behandlung die Beschwerden nicht auf Dauer verschwinden, steckt noch etwas dahinter. Der Auslöser hatte selbst eine Ursache. Auch diese Ursache kann selbst wieder Folge einer anderen Ursache sein. Es ist die große Kunst, die erste Ursache zu finden und zu verstehen, wie es letztendlich zu Beschwerden kommt. Auf deisen Seiten werden Sie einiges über Zusammenhänge erfahren.
In einer Grafik sieht das dann zum Beispiel so aus:

Es ist manchmal eine Herausforderung, die Ursache zu finden. Kniebeschwerden sind aber auf jeden Fall kein Zufall!

Manchmal ist die Ursache deutlich, wie bei einem Trauma. Dann müssen strukturelle Ursachen ausgeschlossen werden.
In weniger deutliche Fälle ist es sinnvoll auch die andere Gebiete, die Kuchenstücke, als Ursache in Betracht zu ziehen. Da ich Physiotherapeut und Osteopath bin, werden auf jeden Fall die funktionellen Ursachen hier intensiv besprochen.

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Erstellt am Donnerstag 2. Dezember 2010
Unter: Allgemein, Hintergrundwissen | 1 Kommentar »

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