Diagnostik – Knieschmerzen auf der Innenseite – Der Ort des Knieschmerzes als erster Hinweis für den Auslöser

Einführung

Wir haben schon einige Tipps für Auslösern von Knieschmerzen gesehen: die Menisken, das vordere Kreuzband und Arthrose der Kniescheibe.

Diagnostik ohne anatomischen Kenntnisse, Erfahrung und Fachkenntnisse ist nicht möglich. Auslöser werden von einem (handwerklich begabten) Orthopäden, Arzt, Osteopathen, Physiotherapeut, Manualtherapeut oder Chiropraktiker befundet.

Der Auslöser kann im Knie selbst oder in der Nähe liegen. Es gibt aber auch eine Reihe von anderen Körperteile, die Knieschmerzen verursachen können.

Nochmals: lassen Sie sich immer zuerst von einem Arzt untersuchen. Diese Informationen können keineswegs die Erfahrung und Kenntnisse von Fachpersonal ersetzen! Sie dienen lediglich als Ideengeber.

Der Ort der Beschwerden kann ein erster grober Hinweis auf den Auslöser sein.

In diesem ersten Blogartikel in einer geplanten Reihe beschäftigen wir uns mit dem ersten Schmerzgebiet, die Innenseite vom Knie mit drei ausgewählte verschiedener Auslösern. Es sieht jetzt danach aus, dass es darüber mehrere Blogartikel geben wird.

Knieschmerzen (meistens) auf der Innenseite, die nicht durch Kniebewegungen oder Provokatives tasten ausgelöst werden können:

Denken Sie hierbei auch an einem ausstrahlenden Schmerz aus der Hüfte. Es kann zum Beispiel eine Hüftproblem wie Verschleiß (Arthrose), oder Absterben des Gewebes (Nekrose) vorliegen. Die Knieschmerzen werden stärker nach Belastungen wie Gehen, Heben usw. Auch der oder der Psoasmuskel kann bei Verspannungen Einfluß auf die Hüfte nehmen. Dieser Psoasmuskel ist übrigens ein Spezialgebiet der Osteopathen, weil es einige Organe gibt, die auf den Muskel einwirken.

Beachten Sie: Umkehrschlüsse sind hier nicht möglich… Wenn Sie eine der obigen Symptome wiedererkennen, heißt das nicht, dass Sie eine der obigen Diagnosen haben!!!

Ein Schmerzpunkt auf der Innenseite des Knies, der beim Berühren schmerzhaft ist

Wenn die Stelle mit der Zeichnung übereinstimmt kann ein Ast des Saphenusnervs „genervt“ sein. Im vollen Wortlaut: der Ramus infrapatellaris N. saphenus. In dem Falle kann der Saphenusnerv mobilisiert werden. Tasten kann man dieses Ästchen mit ein bisschenGlück wie folgt: Streichen Sie von unten nach oben über den inneren obeen Schienbeinrand, quer über das Ästchen. Es fühlt sich an wie eine „knorpelige Gitarrenseite“. Wenn Sie es spüren, wissen Sie wovon ich spreche. Viel Spaß beim Suchen. Von dort aus verläuft das Ästchen nach hinten zum Hauptnerv, der Nervus saphenus, der unterhalb vom Schneidermuskel in der Richtung des Beckens Becken läuft. Mobilisation des Sartoriusmuskels, des Bindegewebes um den Nerv herum entlang der gesamten Strecke. Therapeuten die die Kurse über Nervenmobilisation nach Butler gemacht haben, kennen sich hier am besten aus.

Das rechte Knie von der Innenseite (medial) aus gesehen

Das Knie von der Innenseite (medial) gesehen: der Ramus infrapatellaris N. saphenus

Der Ramus infrapatellaris N. saphenus

Das rechte Knie von vorne

Die Legende ist für beide Bilder gleich:

1) Schneidermuskel (M. Sartorius)

2) Der “verborgene Nerv” (N. saphenus) heißt wahrscheinlich so, weil er unter dem Schneidermuskel läuft.

3) Oberschenkelknochen (Femur)

4) Zweig vom verborgenen Nerv für das Gebiet unterhalb der Kniescheibe (Ramus infrapatellaris N. saphenus)

5) Unterschenkelknochen

Valgisierung bei gestrecktem Bein und bei 15° Beugung verstärkt Schmerzen auf der Knie-Innenseite

Valgisierung (eine Bewegung oder Druck in Richtung “X-Beine) verursacht Dehnung auf der Knieinnenseite. Entsprechend muss bei Schmerzen auch eine Struktur die gedehnt wird der Schmerzauslöser sein. Mit gestrecktem Bein kommen die Kniekapsel und das Innenband in Frage. Zum Ausschließen testet man nochmal mit dem Knie 15° gebeugt. Die Kapsel ist jetzt etwas entspannt, das Innenband bleibt gespannt. Deshalb deuten Schmerzen bei diesem Test auf ein Problem mit dem Innenband.

Verstärkung von Knieschmerzen auf der Knieinnenseite bei Varisierung

Varisierung (Druckoder belastung in Richtung eines “O-Beines”) verursacht Kompression auf der Innenseite. Verstärkung der Schmerzen bei diesem Test deutet auf eine Struktur, die durch Kompression gereizt werden kann. Denken Sie z.B. dabei an Knorpel und der Meniskus auf der Knieinnenseite.

Für die, die es genau wissen wollen… Manche Autoren schreiben, dass die Lokalisierung von Meniskusschmerzen (innen, außen, vorne und hinten) nicht viel über die Stele der Meniskusproblematik aussagt.

Andere Auslöser, wie eine Entzündung des Hoffa’schen Fettkörpers, Zysten und andere strukturelle Veränderungen hat der Arzt, der Sie befundet hat, schon erkannt.

Was halten Sie vom Blogartikel? Haben Sie etwas davpn, haben Sie Fragen oder Bemerkungen? Bitte geben Sie und geben Sie Ihr Kommentar ab.

Viele Grüße und vielen Dank!

Ihr Theon Moerbeek
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79 Kommentare zu “Diagnostik – Knieschmerzen auf der Innenseite – Der Ort des Knieschmerzes als erster Hinweis für den Auslöser”

  1. Elwing sagt:

    Ich habe an dieser Stelle einen Knieschmerz, aber nicht beim gestreckten Bein, sondern beim heben gegen die Schwerkraft sowie beim Treppensteigen. Ich habe schon ein repariertes vorderes kreuzband und wenn ich auf die stelle meiner längsnarbe kurz unter den Kniescheibe(ich nehme an darunter ist diese Schraube) drücke, tut das auch weh. Beim laufen selbst hab ich die wenigsten Probleme. Ist das auch sowas oder muss ich mir ernsthaft Gedanken machen, dass ich mir den Meniskus kaputt gemacht habe? Ich trage zur Zeit auch wieder meine Orthese um das Knie ein bisschen zu entlasten.

  2. admin sagt:

    Erst mal: sorry dass es so lange gedauert hat!
    Am besten ist natürlich ein Arzt, Osteopathen oder Physiotherapeuten vor Ort fragen. Eine Ferndiagnose ist leider nicht möglich. Trotzdem einige Bemerkungen, damit Sie gut in einem Gespräch gehen können:
    Es hört sich erst mal so an als ob der Text über Treppensteigen passen könnte.
    Die Schmerzen beim Heben des Beines kommen erfahrungsgemäß oft aus dem Hüftbeuger (Psoasmuskel) Der hat viele Verbindungen mit Organe, das wäre dann ein osteopathisches Thema. (Es sollte ein gut ausgebildeter sein. Manche Osteopathen scheinen die Organe nach der Ausbildung nicht mehr im Repertoire zu behalten ).
    Wenn der Meniskus kaput ist tut das in der Regel ziemlich weh und vor allem wird das Knie schnell dick, da der Meniskus eine Verbundung zur Kniekapsel hat. Diese wird dann gereizt und gibt vermehrt Gelenkflüssigkeit ab.
    Reicht Ihnen diese Antwort erst mal?
    Viele Grüße und viel Erfolg

  3. Michael sagt:

    Sehr guter Hinweis zum Saphenusnerv. Habe mich lange mit dem abgeplagt, jetzt gerade wieder. Die Frage ist, was man machen kann

  4. admin sagt:

    Hallo,
    danke für deine Reaktion.
    Man kann ihn mobilisieren indem man entlang seines Verlaufs bindegewebig arbeitet.
    Manche Physiotherapeuten haben bei einem Kurs “mobilisation des peripheren Nervensystems” gelernt wie es auch mit Bewegungstechniken geht.
    Kommst du damit schon weiter?

  5. rosemarie sagt:

    hallo.
    ich hatte eine Hüft op.und seid dem schmerzt mein knie kann
    keine treppe mehr rauf gehen kernspint beim knie war oky.links sitz der schmerz kann kaum auftreten.habe schon 4 spritzen bekommen.keine hat geholfen.wer weis rat.danke.

  6. admin sagt:

    Hallo auch
    besuche für dein Problem bitte einen Arzt, Physiotherapeuten oder Osteopathen, da man über eine Webseite nicht behandeln kann und auch nicht darf. Ich kann das Knie ja nicht selbst sehen noch befunden.

    Als Hintergrundidee aber einige Möglichkeiten die nachgefragt werden können:
    1) das operierte Bein hat eine andere Länge bekommen, was zu einer neuen Stand im Rücken führt. Die könnte sich auf das Knie auswirken.
    2) das Knie ist bei der OP verdreht. Bitte lasse den Meniscus mit manuellen Tests (Also mit der Hand, nicht mit einem CT, Röntgen oder so) nachtesten vom Arzt, Physiotherapeuten oder Osteopathen.
    3) Es ist Zufall (nicht wahrscheinlich)
    4) Das Knie hatt auch vor der OP schon etwas. Das Problem wurde vom Hüftproblem aber verdeckt. Jetzt, wo es der Hüfte besser geht kommt der Kniescherz in den Vordergrund. Auch hier ist ein fachlicher Rat wichtig.

    Es gibt bestimmt noch mehr Möglichkeiten
    Bringen die Informationen weiter?

  7. Michael sagt:

    Vielen Dank fuer die Antwort vom 16.9.
    Wo kann ich denn mehr Details zu dem Kurs des peripheren Nervensystems finden ?
    Und ist eine Betaebung des Nervs, auch permament, eine Option ?
    Vielen Dank nochmal, Michael

  8. admin sagt:

    Hallo Michael,
    sorry, dass es so lange gedauert hat… Danke für deine Reaktoin.
    Wegen der Kurse in Mobilisation des peripheren Nervensystems: Das Original und sehr viele Hintergrundinformationen finden Sie beim noigroup.com. Die Kollegen sitzen am Puls der Wissenschaft, verbinden viele schwierige Artikel aus der Microbiologie, Physiologie, Psychologie und viele andere Sparten in einem gut verständlichen und sehr differenziertem Guss.
    Eine permanente Betäubung des Nervs ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll, weil die Depolarisation im Nerv auch proximaler (näher zum Gehirn) entstehen kann. Jeder geschädigte Nerv kann solche “Spontansignale” senden. Sie können im Ganglion (Ort bei der Wirbelsäule, wo die Nervenkörper liegen) enstehen und auch im Gehirn. Dann ist der Nerv in der Peripherie geschädigt und kann nicht mehr regulieren.

  9. Tom E. sagt:

    Hallo,
    Ich habe seit ca. einer woche schmerzen wenn ich mein linkes knie einknicke & habe das gefuehl das es sticht & ein wenig zieht. Wenn mein bein gerade liegt spuere ich an der stelle eine art pochen. Das ganze fing am freitag nach dem handballtraining an. Bis mittwoch spuerte ich davon nicht viel, da ich das knie nicht sonderlich belastet habe. Am mittwoch hatten wir dann schulsport & wir haben bockspringen gemacht. Nach dem ersten sprung spuerte ich wieder dieses stechen. Nachmittags beim training tat es dann schon richtig dolle weh wenn ich gejoggt bin oder wieder gesprungen. Nun tut es besonders weh wenn ich treppen steige oder eben das knie einfach einknicke.
    Bilde ich mir nur etwas ein oder sollte ich doch lieber zum arzt gehen.
    Vielen dank.
    Tom

  10. admin sagt:

    Hallo ttoonnii245…
    deine Frage ist zwischen den vielen trackbackanfragen leider unter gegangen, tut mir Leid…
    Falls es noch immer Probleme gibt: ein Arztbesuch ist immer ein guter Anfang bei Beschwerden.
    Es gibt schon noch viele Fragen, bevor man eine vernünftige Antwort geben kann.
    Ist das Knie dick, dann sind Strukturen wie der Meniscus, die Kapsel und die Kreuzbänder in Verdacht eine Rolle zu spielen. Tests und objektive Untersuchungen wie CT und MRT könnten dann weiter beim Befunden untertützen.
    Wenn das Knie keine Schwellung zeigt, hängt es sehr von der Schmerzstelle ab, in welcher Richtung man weiter denken kann.
    Auch die umgebenden Gelenken wie Lendenwirbelsäule, Hüfte und Gelenke der Füße spielen oft eine Rolle.
    Wo tut (tat) es denn weh?
    Viele Grüße

  11. Anton sagt:

    Hallo
    Bitte um Rat!!!
    Habe mir bei laufen gestürzt und habe am knie innenband teil riss,habe danach sehr starke schmerzen könnte fast 2 Monate knie nicht richtig beugen,aber nach 6 Monate habe noch wie vor teil schmerzen , jetzt kommt mein Versicherung verweigert Leistungen zu zahlen(ca 2,5 Monate krankenstandsdauer) obwohl ich ganze zeit in krankenhaus behandelt und 3 mal zum Chefarzt musste,laut MRT sind auch mehr Faktor auf getaucht wie Knorpel, Meniskus schaden, vordere Kreuzband vernarbt , dazu innenband einriss.
    Aber mein Speziale frage ist wie lang kann man in guten Fall oder schlechtem wegen innenbandriss krank bleiben!!!!
    Warum ich das frage weil eine Orthopäde sagt bis 6 Woche (und alle als vorschaden vorgenommen außer Innenbandriss)der andere sagt bis 6 Monate,was stimmt jetzt und was nicht, ich komme als Patient sehr blöd vor !!!!
    Mfg

  12. admin sagt:

    Hallo hhalati,

    die Schwierigkeit mit Aussagen von Fachleuten ist, dass jeder sich auf aus seinem eigenen Blickwinkel etwas ansieht. Örthopäde ist nciht gleich Orthopäde, wie auch nicht jeder Bäcker die gleiche Brötchen verkauft.
    Entschuldige, wenn ich erst mal ein wenig filosofisch reagiere, danach wird es konkreter, versprochen!

    Stellen Sie sich vor, dass ein halber Apfel auf einem Glastisch liegt. Es sieht sich ein Arzt von oben an. Er sagt: ein Apfel ist ein roter Kreis. Aus seiner Sicht hat er Recht. Dagegen ist nichts einzuwenden. Ein Naturheiler guckt von der Seite und sagt: nein, ein Apfel ist zwar rot, aber nur ein Halbkreis. Der Dritte guckt von unten durchs Glas und sagt: Ihr spinnt alle… ein Apfel ist zwar ein Kreis, aber gelb, mit etwas Braunem in der Mitte (das Gehäuse).
    Wer hat Recht? jeder aus seiner Sicht.
    Darum halte ich es für günstiger, Sachen von vielen Seiten zu beleuchten und dann ganz genau eine Einschätzung zu machen… Es stellt sich die Frage: Was liegt hier ganz genau vor?

    Jetzt zu Ihrem Fall: Wenn der eine Orthopäden z.B. den Innenbandriss registriert und der andere auch die Knorpel- und Meniskusprobleme, können verschiedene Einschätzungen zu Stande kommen. Es dauert im Normalfall schon minimal 6 Wochen, bis ein Innenband wieder funktioniert, wenn keine andere Faktoren auftreten, kann es auch nach weniger Behandlungen schon gut funktionieren. Dabei denke ich an Bewegungseinschränkungen der Faszien, der Muskeln, der NErven, wie das auch in meinen anderen Artikeln steht. Meniskusprobleme dauern in der Regel länger. Ich habe in meiner 23-jährigen Praxiserfahrung keine zwei gleiche Fälle gesehen, obwohl es ganz häufig auf dem Rezept exakt die gleichen Diagnosen gab. Das ist heutzutage so, weil (auf jeden Fall in Deutschland) Diagnosen nach dem ICDH-Katalog eingeordnet werden müssen. Dieser Katalog hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist, dass statistisch erfasst werden kann. Ein Nachteil, dass diese Diagnosen sehr grob sind und Begleitsymptome außer Acht gelassen werden. Meniskusriss ist Meniskusriss (S83.2). Über andere ICDH-Diagnosen kann dann mehr über Ihren Zustand gesagt werden, zum Beispiel kann eine Schwellung durch Blut im Gelenk(M25.06), oder Kniesteife (M25.66) auch so eingeordnet werden.
    Ein zweiter Faktor ist Ihre alltägliche Belastung. Ein Fußballspieler oder ein Elektriker, der in den unmöglichsten Haltungen seinen Beruf ausführt, muss eine einwandfreie Funktion haben, will er sein Beruf ausüben können. Jemand der ins Büro geht kann sich u.U. auch schon mit Krücken an den Schreibtisch setzen.

    Wichtig ist, dass Sie Meister der Situation werden. Sie sind Kunde des Systems und zahlen Ihr Pflicht-Krankenkassenbeitrag. Wenn es Ihnen noch nicht gut genug geht, gibt es vielleicht (ich kenne, wie gesagt, das Österreichische System nicht!) eine Möglichket, Sie weiterhin krank zu schreiben.
    Für die Heilung Ihres Knies empfehle ich auf jeden Fall, dass Sie mit eigenem Einsatz optimale funktionelle Bedingungen schaffen. Es kann kein Ziel sein krank geschrieben zu werden, aber wenn es notwendig ist, sollten Sie auch krank geschrieben werden. Machen Sie also alles, was in den Artikeln auf dieser Webseite stehen.
    Es gibt noch kein Artikel über Vernarbungen des Kreuzbandes. Da sollte am Besten ein erfahrener Sportphysiotherapeut seine Fachkenntnisse bei Ihnen anwenden.

    Ich hoffe, dass Sie hiermit ein wenig weiter gekommen sind. Wenn nicht… bitte zögern Sie nicht und fragen Sie weiter, bis Sie wissen, was Sie wissen wollen!

    Viele Grüße und ebensoviel Erfolg!
    Theon Moerbeek

  13. Anton sagt:

    Sehr geehrter Hr.Theon Moerbeek

    Die genau Diagnose:
    med.Meniscuscorpus-und Hinterhornläsion I-II.Knie.
    Teilruptur des med.Collateralbandes li.
    vordere kreuzbandläsion I-II vernarbt.
    Chondropathian patellae und des med.Femurcondyls li.

    zum erst wollten die Arzte Arthroskopie machen aber danach haben anderes überlegt.

    Und dem Artikel über Meniskus habe leider nicht!!!

    Von mir aus war nie der Ziel krank zu bleiben , bin Metaller ich arbeite in eine Industrie Firma Stahlerzeugen und wir habe mit schwer Arbeit zu tun ,schwer heben ,tragen, Hitze, Staub und sehr viel körperlich schwerts arbeit und wen da was bei mir noch wievor ist dass ich nicht kniebeugen kann habe doppelt schwer als die andere,weil bei Büroarbeit werde ich auch in der Arbeit gegangen keine frage.

    Und was mir noch Probleme macht ist wen ich Fuß strecke habe am knie schmerzen und auf innenseite des Knies(bei Bänder) in Innenseite des Knies ist ein unterschied zum anderem knie merkbar , es schaut so aus so wie Kobra (Schlangenkopf)obwohl das Vorfall von 14.10.2012 ist.

    Eine Empfehlung was kann ich in zukunft noch tun falls die Situation nicht ändert.
    Mfg
    Haliti

  14. admin sagt:

    Hallo Haliti,

    als Metaller muss das Knie auf jeden Fall gut funktionieren!
    Ihre Ärzte haben sich überlegt doch keine Arthroskopie zu machen. Haben sie gesagt was sie dann machen möchten? Was Ärzte sagen ist immer am Wichtigsten, sicherlich wenn es um Diagnosen geht wie Sie sie angegeben haben.
    Parallel dazu gibt es die funktionellen Beschwerden.

    Ich stelle mir vor, dass Sie jetzt langsam genug haben von theoretischen Ausführungen und klare Möglichkeiten zum Handeln suchen. Danach kann immer noch einiges erklärt werden…

    Tipps:
    1. Lassen Sie sich vom Arzt ein Rezept über Manuelle Therapie geben.
    2. Erkundigen Sie sich zum Beispiel bei einem Fußballverein nach einem guten Osteopathen oder Manualtherapeuten, der sich mit solchen Verletzungen auskennt, bevor Sie sich in unerfahrenen Händen begeben, damit Sie nicht die wenigen kostbaren Behandlungen vergeuden.
    3. Bestehen Sie darauf, dass Sie jedes mal vom gleichen Therapeuten behandelt werden, außer er/sie sagt Ihnen, dass es ein besseren Spezialisten innerhalb der Praxis / das Rehazentrum gibt. Oft muss bei einem Wechsel des Therapeuten wieder von vorne eine Befundaufnahme gemacht werden.

    Schaffen Sie für Ihren Körper gute Voraussetzunge, damit die Heilung gut von Statten gehen kann. Folgende Tipps erscheinen wahrscheinlich weit hergeholt. Kurz noch vorab: MAnn sollte ich fragen, warum das Knie nicht von selbst heilt, wo der Körper doch sehr gut in der Lage ist einiges selbst zu reparieren. Anscheinend stimmt etwas nicht. Mit filgenden Tipps ist Ihr Knie nicht auf einmal geheilt, es bedarf dafür weit mehr, aber Sie helfen Ihren Körper die Heilung besser durchzuführen.

    Zu diesen Tipps gehören:
    1. Bewegung, bewegen Sie in soweit Sie sich bewegen können, ohne dass das Knie dabei mehr Beschwerden verursacht.
    2. Entsäuern Sie. Ich habe früher schwere körperliche Arbeit gemacht und weiß wie dabei meistens gegessen wird. Man hat bei Schwerarbeit keine Lust auch noch auf das Essen zu achten. Trotzdem ist das wichtig… Ihr Körper kann nur verwenden, was Sie einnehmen, genau wie bei einem Auto: Wenn Sie schlechten Benzin ins Auto tun, wird es nicht gut fahren können. Weißmehl, Fleisch, Zucker usw. macht das Gewebe schwach. Frisches Gemüse, Obst usw. ist besser. Ich kann es im Rahmen dieser Antwort leider nicht ganz erklären. Es ist so ein Riesenthema. Bitte fragen Sie weiter, falls Sie mehr wissen möchten.
    * Kauen Sie Ihr Essen gut und achten Sie auf was Sie essen. Also keine Ablenkungen beim Essen zulassen. Essen ist Essen. Dann werden im Bauch die richtigen Stffen ausgeschieden, die Ihnen helfen die Anhrung auch aufzunehmen.
    * Überraschend wichtig dabei ist auch tiefes Ausatmen.
    3. Massieren Sie das Knie selbst und behalten eine positive Einstellung zum Knie. Es ist wie ein Kranker Mensch, es braucht Zuwendung, damit es heilen kann.

    Aber weit im Vordergrund steht eine gute Manuelle Therapie oder Osteopathie.

    Die Artikel über den Meniskus mit Tipps finden Sie übrigens an anderer Stelle auf dieser Webseite: http://www.knieschmerz24.de/?cat=60

    Können Sie damit jetzt mehr anfangen?

    Viel Erfolg!

  15. Anton sagt:

    Danke sehr hilfreich,bei nächsten treffen Café geht auf mich =).
    Mfg
    Haliti

  16. admin sagt:

    Gern geschehen, freut mich!

  17. admin sagt:

    Hallo Herr oder Frau Grumann-Giebel,

    zunächst danke ich Ihnen für Ihren Kommentar.
    Es ist nicht so einfach, so auf Abstand etwas vernünftiges über Ihre Situation zu sagen, deshalb ist alles deutlich ohne Gewähr!
    Trotzdem einige Überlegungen zu Ihrer Situation.

    Erst mal vorab: Ihrer Geschichte entnehme ich, dass Sie in sehr guten Händen sind!

    Ein unauffälliger MRT-Befund deutet tatsächlich erst mal darauf hin, dass die Beschwerden nicht aus dem Gelenksinneren kommen, auch gibt es in Ihrer Geschichte (toll beschrieben!) kein anderer Hinweis darauf. Ein leichter Knorpelschaden wäre tatsächlich ungewöhnlich als alleinige Ursache für Ihre Beschwerden.
    Das von Ihnen erwähnte Medikament deutet darauf hin, dass der Arzt der Meinung ist, dass der Knorpelschaden das Problem ist. (siehe Websete des Medikamentes). Kortison verhindert, dass das Knie aufschwillt. Es ist nicht primär ein Schmerzmittel.
    Wenn das hilft, kann es also sein, dass eine Schwellung die Knieschmerzen verursacht. Ist das Ihrer Erfahrung nach tatsächlich so?
    Dann hilft Kortison, indem es die Schwellung verhindert. Es nimmt aber nicht die Ursache (das Ziehen durch die Vernarbung) weg. Gleichzeitig gibt es Studien, die mindestens andeuten, dass Kortisonspritzen die Nebennieren schwächen (Laut Wilson in “Grundlos erschöpft?” auch schon nach einmaliger Anwendung, sicherlich bei mehrmaligen Anwendungen), was dann die körpereigene Produktion von Kortisol behindert.

    Wenn die Verklebung zwischen oberflächliches Gewebe und der Gelenkkapsel durch die Einstichnarbe entstanden ist, zieht die Verklebung bei größeren Bewegungsextremen an der Kapsel. Dies veranlasst dann die Kapsel mehr Flüssigkeit zu bilden.
    Jetzt ist die Frage: ist das bei Ihnen so: Schwillt das Knie unter Belastung oder größeren Bewegungsausschläge an?

    Davon ausgehend, dass Sie Bridenbildung (“Pridenbildung” kenne ich nicht) gemeint haben:
    Die Mobilisation des Osteopathen hat die Beschwerden verstärkt, schreiben sie. Dies sollte doch noch ein wenig präzisiert werden…
    Sind die Beschwerden seitdem stärker geblieben, oder war es eine kurzfristige Reaktion? Es ergeben sich folgenden Möglichkeiten:
    1. Zuerst schlechter, dann besser. Wenn an der Narbe gearbeitet wird, bleibt es nicht aus, dass auch an der Kapsel gezogen wird. Die dadurch erzeugte Schwellung könnte die Beschwerden verstärken… kurzfristig. Wenn es danach besser geht, ist das nur ein Ersteffekt und war die Behandlung erfolgreich.
    2. Zuerst schlechter, dann gleich wie vorher. Wenn es zuerst schlechter war und die Beschwerden danach gleich wie vorher, könnte die Intensität der Mobilisation zu niedrig gewesen sein. Die Kapsel wurde zwar gereizt, aber die Bridenbildung ist trotzdem nicht aufgehoben.
    Manche Briden können übrigens manuell nicht gelöst werden. Soweit ich weiß hat man bei einem Osteopathen oder Physiotherapeuten, der die Typaldostechnik macht, eine gute Chance, auch eine genügend hohe Dosierung zu bekommen. (angenehm ist es leider während der Behandlung häufig nicht).
    3. Dauerhaft schlechter. In diesem Fall müsste weter untersucht werden, ob das etwas mit der Behandlung zu tun hat, oder ob es noch eine andere logische Erklärung gibt.

    Wenn die Narbe nicht manuell lösbar ist, kann es sinnvoll sein, noch einmal ins Knie zu gehen und die Verklebung zu durchtrennen.

    Wenn Sie selbst die Chance erhöhen wollen, dass das Knie auch nach einem Eingriff nicht wieder mit Vernarbungen reagiert, können Sie erwägen, sich therapiebegleitend eine Entsäuerung zu unterziehen.
    Ein wenig mehr zur Erklärung finden Sie unter http://www.gutefrage.net/frage/adhaesionen-bzw-verwachsungen-im-unterleib-welcher-arzt-kann-helfen

    Unter der Vorausetzung, dass die Vernarbung den Ramus infrapatellaris reizt, macht eine Umspritzung des Ramus infrapatellaris nur dann Sinn, wenn der mechanische Einfluss der Vernarbung dabei gleichzeitig gelöst wird. Was bedeutet übrigens “ASK-Portal”?

    Sie können auch einfach abwarten, wenn Ihr Alltag nicht so stark gestört wird, dass Handlungsbedarf entsteht. Und bei einer Verschlechterung der Situation würde ich auf jeden Fall Aktion unternehmen.

    Sind Ihre Fragen so beantwortet?
    Wenn nicht, zögern Sie bitte nicht, eine weitere Frage zu schicken! Natürlich bin ich auch sehr gespannt, wie es Ihnen und Ihrem Knie weiter ergehen wird!
    Viele Grüße und viel Erfolg
    Theon Moerbeek

  18. Theresa Gerda sagt:

    Hallo,ich habe folgendes Problem. Seit nun fast 10 Jahren (ich bin gerade erst 21!) habe ich Kniebeschwerden. Zunächst wurde Morbus Osgood Schlatter in Betracht gezogen. Später eine chronische Gelenk bzw Knorpelentzundung,nicht näher bezeichnet. Als Therapie bekam ich Ultraschall und Strom und KG. Es half auf Dauer nichts. Mein Physiotherapeut stellte dann fest,meine Hüfte ist schief und verdreht,dadurch X-Beine,Fußschiefstellung,leichtes Hohlkreuz. Unternehmen könne man da nichts. Orthopädische Einlagen bekam ich immermal wieder aber Nutzen hatten die nicht. Nun habe ich letztes Jahr immermal wieder mit Bänderdehnungen im re Knie zu tun gehabt und einen Chirurgen gefunden,der mir wirklich helfen will,zunächst MRT. Vor einer Woche hatte ich einen Sturz auf das re Knie. Montag erst zum Arzt,V.a. Innenbandriss,Steinmanntest für Meniskus positiv und V.a. Fraktur med. Femur epicondylär. Tja KH schickte mich mit Schiene weg,zusätzlich noch Krücken nachträglich vom Chirurgen. MRT erst nächste Woche,da ich den regulär sowieso schon haben,weil länger der V.a. Chondrophatia patellae besteht. Ich kann einigermaßen belasten und so schlimm sind die Schmerzen nicht,in der Bewegung zwar eingeschränkt aber kann das bei dem Befund denn sein? Ich müsste doch furchtbare Schmerzen haben. Ich habe Angst,dass Op oder arthroskopie alles nur unnötig verschlimmern,was so schon Mist ist im Knie.

  19. admin sagt:

    Hallo zurück,

    ohne Befund und so übers Internet ist eine vernünftige Beratung leider nicht möglich und kann auch nie einen Besuch beim Arzt oder beim Fachpersonal ersetzen.

    Als Hintergrundinformation zum von dir Aufgelisteten:
    Verdacht auf Innenbandriss: der müsste langsam besser werden. Wenn nicht, gibt es noch andere Faktoren, die eine Rolle spielen. Diese müssten dann behandelt werden.
    Steinmanntest positiv: Ein einzelner Test beim Kniebefund sagt nicht viel aus, da müssten dann auch andere Test positiv sein und auch wenn die positiv sind, ist noch die Frage, was denn genau die Ursache der Meniskusbeschwerde ist. Wenn es von alleine besser wird, ist es wahrscheinlich nicht ein großes strukturelles Problem, wie ein Riß.
    Verdacht auf Fraktur: ein Test kannst du selbst machen: Klopfen auf die Stelle, wenn es stark weh tut und auch nach dem Klopfen noch weiterhin weh tut ist das eine Bestätigung für einen möglichen Bruch.

    Also wichtiger als die Menge der Schmerzen ist die Entwicklung der Beschwerden, wird es besser kannst du auch abwarten, vorausgesetzt es gibt keine starke Schwellung, Blut im Knie, Bruch oder solche strukturellen Problemen. Wenn es nicht in einer angemessenen Zeit besser wird, würde ich Fachpersonal besuchen, ein Osteopath, ein Physiotherapeut mit viel Erfahrung.
    Wichtig ist vor allem das Verständnis, dass man selbst für sein Knie verantwortlich ist. Eine Arthroskopie ist auch ein Risiko und muss gegen den möglichen Gewinn einer klaren Diagnose abgewogen werden. Wenn man gar nicht weiß was es ist und das für späteren Maßnahmen wichtig ist, mehr zu wissen kann eine Arthroskopie auch sinnvoll sein. Zum Beispiel um Fragen zu beantworten, warum das Knie dick bleibt, unerwartet nicht besser wird, oder ob eine Reha nötig ist.
    Das ist an Hand von einigen Zeilen nicht feststellbar und es wäre unseriös, darüber etwas zu schreiben.

    Hilft das so weiter?
    Viele Grüße und viel Erfolg,

    Theon Moerbeek

  20. Theresa Gerda sagt:

    Das hilft mir,vielen dank für die schnelle Antwort. Die Schwellung ist nach wie vor da,rund ums Knie und der Oberschenkel tut auch langsam weh,könnten dort Muskeln oder anderes gereizt reagieren? In der Kniekehle tauchte heute ein weiterer blauer Fleck auf und den Erguss im Knie merke ich deutlich,denke das Knie ist dadurch blockiert. Es schwillt bisher nicht ab und ist nicht streckbar und nur gebeugt belastbar,ansonsten völlig instabil. Ich bin gespannt,was es wirklich alles ist bzw. doch nicht ist.
    Viele Grüße, Theresa

  21. admin sagt:

    Hallo Theresa,
    es tut mir Leid, dass ich heute nicht so schnell war. Ich bin auch müde nach dem Arbeitstag, deshalb wahrscheinlich ein etwas unperfekte Antwort. Heir zählt aber die Zeit…
    Die heutige Beschreibung mit einer Schwellung mit blauem Fleck, ein blockiertes Gelenk und ein Instabilitätsgefühl hört sich nicht gut an. Ich meine, schnelles Handeln wäre wichtig! Bitte versuchen Sie einen Termin bei einer Ambulanz zu bekommen und zeigen Sie, dass daas Knie blau und dick ist. Knorpel mag nicht lange ohne Gelenkschmiere sein und vor allem muss sicher gestellt sein, dass das Blut nicht im Gelenk ist, da das den Knorpel angreift. Darum süsste es bei Anwesendheit schnell aus dem Knie heraus gemacht werden.
    Dass das Knie nicht sehr weh tut sagt nicht viel, weil z.B. ein komplett gerissenes Band nicht mehr weh tut.

    Zusammenfassend: ich hoffe, daas diese Nachricht schnell ankommt und dass Sie sich umgehend in einer Ambulanz melden und die Schwellung schnell auf Blut kontrolliert wird. Wenn kein Blut im Gelenk ist, ist gut. Es kann auch aus der Umgebung des Gelenks kommen, aber das soll schon sicher gestellt werden.

    Ich hätte Ihnen gerne etwas positiveres geschrieben, viel Erfolg und bedenken Sie: Sie bezahlen Ihre Kasse, die Kasse bezahlt das Krankenhasu, damit sind Sie Kunde und Kunde ist König! Ich bin kein Freund von Menschen, die versuchen ihre Krankenkasse auszuquetschen. Hier muss es aber schnell gehen!

    Viele Grüße,
    Theon Moerbeek

  22. TheresaGerda sagt:

    Hallo,wollte den aktuellen Stand mal durchgeben. Das gestrige mrt war völlig unauffällig,bis auf diskreten Gelenkerguss und beginnende Anzeichen einer chondropathie aber das ist anscheinend nichtig. Kann das Knie bis auf ca 100 Grad beugen und nicht durchstrecken,schon gar nicht unter Belastung. Es ist leicht geschwollen,aber eigentlich nicht so sehr,dass es die Blockade erklären würde. Sollte ich einen anderen Arzt nochmal befragen oder einfach abwarten? Drehbewegungen tun weh und vorallem wenn ich nicht aufpasse beim laufen und das Knie wegschnippt in die völlige Streckung,da tut es auch außen oberhalb oder an der Kniescheibe weh.
    Liebe Grüße,
    Theresa

  23. Tasia sagt:

    Hallo,
    ich habe seit längerem Schmerzen am linke Knie. bei Druck rechts neben die kniescheiben und vorallen bei liegestüzt postion.
    Außerdem ist bei Knie oben recht geschwollen tut aber bei druck nicht weh oder ist auch nicht blau.
    Alles aus der sicht von mir.
    Außerdem ist das Knie auch instabil und knickt nach hinten weg ich kann aber normal beschwerden frei laufen und gehen. Ich war noch nicht bei einem Artz habe möchte wenn möglich auch nicht hin gehen.

    Tasia

  24. admin sagt:

    Hallo Tasia,

    Ich kann gut verstehen, dass die Wartezeit nervig ist. Ich bin selbständig und mache das kostenlos nebenbei, weil ich es wichtig finde, aufzuklären.

    Zum Inhalt,
    Wenn das Knie nach hinten wegknicken kann, geschwollen ist und instabil ist, muss ein Arztbesuch leider unbedingt sein, weil der Verdacht eines Kreuzbandproblems besteht. Gab es kein Trauma?

    Wenn du dann mehr weißt, bin ich ganz gespannt auf deine weiteren Fragen.

    Viel Erfolg und eine gute Heilung,

    Theon

  25. admin sagt:

    Hallo Theresa,

    danke für deine Nachricht.
    Ich fasse zusammen und kommertiere…
    Das Knie kann bis 100° beugen und nicht strecken. Das könnte ein sogenanntes Kapselmuster sein. Wenn Beschwerden direkt mit dem Gelenk zu tun haben, also mit der Kapsel, mit dem Knorpel oder den Menisken, dann entsteht in der Regel Kapselmuster.
    Für das Knie ist das eine größere Enschränkuzng der Beugung als die Streckung. Wenn dein Knie normalerweise etwa 160° beugen kann und jetzt noch 100° fehlt 60°!. Wenn es normalerweise etwa 10-15° strecken kann und jetzt nicht ganz bis 0° kommt (entspannt flach aufliegt auf eine harte Unterlage), fehlt etwa 15-20°. Das entspricht möglicherweise ein Kapselmuster.
    Damit sollten die oben genannten Strukturen auf jeden Fall kontrolliert werden, bevor etwas anderes gemacht wird. Auch die Schwellung deutet in dieser Richtung.
    Das würde bedeuten, dass doch ein Arztbesuch fällig wäre.

    Wenn Drehbewegungen weh tun und das Knie instabil ist, könnte das z.B. bedeuten, dass ein Kreuzbandproblem vorhanden ist. Die Kreuzbänder halten Ober- und Unterschenkel zusammen und sorgen damit für eine gute Führung der Menisken. Wenn das fehlt, werden Drehbewegungen schwierig.

    Auch dann ist leider ein Arztbesuch wichtig.

    Ich würde gerne etwas anderes schreiben, aber das wäre nicht seriös, weil ich nicht selbst die Befundaufnahme über den Komputer vornehmen kann.

    Viele Grüße und viel Glück,
    Theon

  26. Tasia sagt:

    Also ich habe kein Trauma gehabt aufjeden fall nicht da ich es gemerkt habe

  27. admin sagt:

    Hallo Tasia,

    danke dass du mich auf dem LAufenden hälst. Hast du dich schon überwinden können, einmal ein Arzt darauf schauen zu lassen?
    Viele Grüße,
    Theon

  28. Tasia sagt:

    nee, das problem ist das ich 14 bin und meine mutter nicht zum artz gehen möchte als sport betreibe ich handball wennn das zur genaueren diagnose hilft

  29. admin sagt:

    Hallo Josefine,
    ich kann und darf nur empfehlen, dass einmal ein Arzt seine Meinung dazu geben sollte.
    Sicherlich wenn es in den kommenden Wochen nicht besser wird, stimmt etwas nicht.
    (ich bin Physiotherapeut, Osteopath und Heilpraktiker) Ärzte haben die Aufgabe, strukturelle Veränderungen im Körper zu finden und eventuell auch zu behandlen.
    Bei funktionellen Gründen, wie Muskelverkürzungen, Beweglichkeitsverlust usw. kann einer meiner Kollegen unter Umständen besser helfen.
    Kennst du den Grund warum deine Mutter nicht mit dir zum Arzt möchte?

  30. Stefan sagt:

    Erstmals vielen Dank für das Service hier.

    kurz zu meiner krankengeschichte: vor nunmehr 2 1/2 jahren verletzte ich mir beim fußball spielen das vordere kreuzband – bei der folgenden op wurden mir allerdings nur verklebungen gelöst, da mein operateur meinte, das vkb müsste halten, da es noch zu 2/3 da ist und vernarbt. habe dann wieder normal sport gemacht und mir den meniskus eingerissen -> op. dabei hat man nun bemerkt, dass das vkb nun auch ganz durch ist und hat mir in der nunmehr dritten operation eine plastik aus der patellasehne eingesetzt. das war jetzt vor 14 monaten.

    in der zwischenzeit war ich wegen meinen gleich beschriebenen beschwerden weiter bei meinem orthopäden und meinem physiotherapeuten – beide konnten die schmerzen zwar lindern, aber sie sind noch immer (störend) vorhanden. zusatzinfo: vor kurzem habe ich auch ein MRT und ein röntgen gemacht – laut meinem orthopäden (ist ein guter sportarzt) ist klinisch alles okay, kreuzband sitzt bombenfest, knorpel sieht auch gut aus. soweit so gut – nun zu meinen beschwerden:

    nach längerem sitzen sowie beim sport (vor allem zu beginn) habe ich einen flächigen schmerz im vorderen bereich des knies, unter der narbe. außerdem auch auf der innenseite (in der nähe der athroskopienarbe, hier wurde von meinem physio schon ein nerv bearbeitet, leider weiss ich nicht mehr wie dieser heißt, befindet sich ca einem cm unter der kniescheibe auf der innenseite. außerdem habe ich heir von meinem ortho eine cortison spritze bekommen.
    da ich auch der längs im äußeren bereich um das knie herum ein ziehen und zu beginn ein dehnungsdefizit im ggnsatz zur anderen seite hatte ist mir mein physio nun vorgestern auf äußerst schmerzvolle art ;) hier sehnen oder nerven (?) mit druck und 2 fingern nachgefahren – höllische schmerzen im bereich ganz außen des knies. daraufhin waren die schmerzen für eine kurze zeit, vielleicht so 30 minuten wie weggeblasen, aber leider hat das nicht den erhofften dauerhaften erfolg gebracht. da ich dieses prozedere nicht selbst nachmachen kann ergibt sich für mich ein problem.

    gibt es deinerseits vielleicht lösungsvorschläge für die schmerzherde

    - schmerzen unter der vkb narbe (austrahlend)
    - schmerzen innenseite (lässt sich durch drücken provozieren)
    - ziehen an der außenseite (nach physio behandlung waren kurz auch die anderen beiden schmerzen weg)

    dürfte bei mir eine komplizierte geschichte sein weil sowohl mein orthopäde als auch mein physiotherapeut schon viele übungen und methoden ausprobiert haben!

    vielen dank

  31. admin sagt:

    Hallo Stefan,
    danke für deine gut beschriebene Geschichte.

    Nochmals: da ich das Knie nicht selbst getestet habe, kann ich nichts mit Sicherheit sagen und das was deine Ärzte und Physiotherapeuten sagen hat IMMER Vorrang! Nur Ideen dazu:

    1) Wenn Beschwerden mit den verschiedensten Übungen nur kurzzeitig besser werden und das Gewebe sich “festzurrt” (habe ich das richtig verstanden?) kann man allgemein denken: man hat das Gewebe gut “getroffen” aber vielleicht gibt es noch einen Grund auf einer anderen Ebene als die mechanische, die die Beschwerden mit bestimmt. Konkret könnte man auf der biochemischen Ebene an einer Übersäuerung denken. Robert Schleip, Osteopath und Wissenschaftler an der Uni Ulm, hat darüber geforscht. Siehe http://www.youtube.com/watch?v=VuOs8dzgNqs. In dem Fall wäre Entsäuerung dann eine Maßnahme. Darüber gibt es viele Informationen. Zum Beispiel über das System von Peter Jentschura. M.E. sind orale Basen nicht so sinnvoll, da dann Base + Säure = Salz auftritt und das Salz u.U. wieder schwierig auszuscheiden ist.
    2) eine weitere Möglichkeit: es ist doch mechanischer Art und die Kette ist länger… Der Oberschenkelstrecker hängt in einem System mit z.B. der Nierenfaszie (osteopathisch zu behandeln) und der Strecker des Fußgelenkes. Mehr informationen im wichtigen Werk von Myers: anatomy trains. Das ist dann auch etwas für deinen Therapeuten. ISBN 9783437567315.
    3) Der Nerv ist der Ramus infrapatellaris N. saphenus. Der ist im Artikelchen beschrieben hier oberhalb deines Kommentars.
    4) Wenn Strecken nach gebeugter Stellung ein Problem ist, könnte ein Problem mit der Gleitfähigkeit des Meniskus vorliegen. Ich teste das durch den Meniskus beim Strecken mit nach vorne zu drucken, direkt unterhalb des M. semitendinosus. Wenn die Streckung dann besser geht, ist das ein Hinweis auf was ich oben beschrieb. Es ist aber wahrscheinlich kein wissenschaftlich korrekter Test, ich habe ihn nirgendwo gelesen! Wenn der Orthopäde sagt, dass das vordere Kreuzband (VKB) bombenfest ist… Das fehlende Gleiten könnte möglicherweise auch durch ein zu festes VKB verursacht werden, das Ober- und Unterschenkel zu sehr an einaner zieht. Beim VKB-Schubladen-Test (http://www.youtube.com/watch?v=v4ib7mx4WgA sekunde 15-30) ist dann die operierte Seite deutlich fester als die nicht-operierte.
    Als weiterer Test mache ich dafür auch eine starke Traktion des Unterschenkels in 90° Beugung zum Fuß hin. VErbessert das die Beschwerden könnte das VKB zu fest sein. Das müsste der Physiotherapeut dann machen. Eventuell langsam in einigen Behandlungen steigern. Wenn alles stimmt, was ich schreibe, kann dann nach einigen malen das VKB auf richtiger Länge sein.
    Bei einer Übersäuerung kann sich die Faszie wieder zusammen ziehen.

    Bitte schreibe mal, wie es dir damit geht und ob du etwas davon gehabt hast.
    Viel Glück Theon

  32. TheresaGerda sagt:

    Hallo,ich melde mich mal wieder. Momentan beschäftigt mich die Frage,ob eine beginnende Chondropathia patelle in beiden Knien starke Schmerzen verursachen kann. Fast jeden Tag habe ich teilweise unerträgliche Schmerzen,die belastungsunabhängig sind und sich mit nichts bekämpfen lassen. Ich habe viel über da Thema gelesen und erfahren,dass nur schwere bzw weit fortgeschrittenene Chondropathien Schmerzen verursachen. Kann man der Literatur da vertrauen oder gibt es solche gravierenden Unterschiede von Fall zu Fall? Und ist es normal,dass die Innenseite noch schmerzt und sehr druckempfindlich ist 6 Wochen nach dem kleinen Unfall,obwohl kein Schaden am Innenband bestätigt wurde?
    Viele Grüße,Theresa

  33. admin sagt:

    Hallo Theresa,
    normalerweise ist eine Chondropathia patellae (CP) belastungsabhängig, vor allem beim Treppen herunter gehen tut es dann weh. Eine anfangende CP müsste andere Beschwerden geben.
    Nach einem kleinen Unfall müsste der Körper sich schon erholen. d.h. dass du immer wieder nach Tage oder Wochen feststellen würdest, dass die Schmerzen abnehmen.
    Es hört sich danach an, als ob doch andere Faktoren dein Knie beeinflussen.
    Welche kann ich leider nicht durch das Internet feststellen, da müsste doch mal eine Fachkraft sein/ihr Wissen darauf loslassen.
    Vom Becken oder von den Füßen aus gibt es so viele Möglichkeiten…

    Viel Glück!

  34. Juergen sagt:

    Mir hat gegen die Kniegelenksschmerzen eine zusätzliche Hyaluronsäure-Kur geholfen. Infos hierzu habe ich hier gefunden:

    kniegelenkschmerzen

    …ansonsten, wie immer, Google ist Dein Freund !

  35. admin sagt:

    Hallo Jürgen,

    das freut mich für dich. Ich habe außer bezüglich der immer vorhandene Gefahr der Infektion bei einer Injektion auch noch keine schlimmen Nebenwirkungen mitbekommen. Nur dass der Effekt manchmal begrenzt hält.
    Was hast du außer der zusätzlichen Hyaluron-Kur noch gemacht?

    Viele Grüße Theon

  36. Stefan sagt:

    Hallo erstmal und ein riesiges Dankeschön für Ihr Engagement.

    Kurz etwas zu meiner Person bevor ich mit meinem Problem beginne. Ich bin 34 Jahre und sportlich recht aktiv. Meine Hauptsportarten sind Krafttraining/Fitness und Mountainbiken. Seit neusten Laufe ich auch wieder und komme damit auch gleich zu meinem Problem, in der Hoffnung eine Lösung zu finden.

    Bei meinem dritten Lauf habe ich während des Laufens schmerzen in beiden Knien bekommen. Anfangs bin ich dann locker einige Meter weiter gelaufen und wollte dann mit Dehnübungen das Problem in den Griff bekommen. Leider brachte das keine Besserung und ich entschloss mich zurück zu gehen (also nicht mehr Laufen). Da ich über 4 KM gelaufen war, musste ich die gleiche Strecke mit Schmerzen zurück gehen. Leider hatte ich kein Handy dabei, was ein großer Fehler war. Zuhause angekommen, legte ich mich auf die Coach und ruhte mich aus. Als ich später versuchte aufzustehen, waren die Schmerzen so extrem, dass ich keinen Meter mehr gehen konnte. Ich robbte also auf dem Hintern durch Haus, was auch am nächsten Tag nicht besser wurde. An diesem Tag entschloss ich mich auch ins Krankenhaus zu fahren, da ich Angst und große Schmerzen hatte. Im Krankenhaus stellte man keine Band/Gelenk Verletzungen etc. fest und das Blutbild war auch in Ordnung. Man sagte mir, es sei wohl einfach nur eine ungewohnte Bewegung mit der ich mich überlastet habe. Fakt ist, dass ich ohne Gehhilfen nicht vom Fleck komme. Neben Voltaren Resinat, Pantoprazol und Thrombosespritzen die ich mir verabreichen sollte, war Ruhe und Kühlen angesagt.

    Heute ist das eine ganze Woche her und ich kann immer noch nicht ohne Gehhilfen gehen und habe weiter starke Schmerzen.
    Der Schmerz ist auf der Innenseite am Knie ungefähr da, wo auch das Schienbein anfängt unterhalb der Kniescheibe (oben auf dem Bild ungefähr bei Punkt 4). Sobald ich das Körpergewicht auf ein einzelnes Bein verlagere, schmerzt es so Stark, dass ich es nicht aushalten kann. Auf einem Bein stehen ist also nicht möglich.

    Vielleicht können Sie an Hand meiner Schilderung Auskunft über Mögliche Ursachen geben und/oder hätten hilfreiche Tipps zur schnelleren Heilung. Mich verwundert es, wie lange das dauert bzw. ich an Gehhilfen gebunden bin.

    Viele Grüße
    Stefan

  37. admin sagt:

    Hallo Stefan,

    gerne.
    Das hört sich erst mal sehr akut an. Ich würde gerne etwas Vernünftiges schreiben, aber hier muss jemand ran, der mit den Händen untersuchen kann. Geht beugen, strecken, drehen klaffen nicht? Daraus kann man dann ersehen ob objektive Befundaufnamhe wie MRT/CT oder Röntgen gemacht werden sollte.
    Denken kann man an Meniskusproblematik, Aber weil es auf beiden Seiten ist, sollte auch der Rücken nciht außer Acht gelassen werden.
    Wenn ein Arzt nicht helfen kann, ist ein Osteopath noch eine Option, aber einer der sich mit Sportverletzungen auskennt.

    Fragen: Was genau ist passiert? Ist da Knie dick. Tut es nur weh beim Belasten oder auch nachts?

    Soweit erst mal kurz vor der Arbeit, vielleicht fällt mir über den Tag noch etwas ein.
    Viel Erfolg!
    Theon

  38. Stefan sagt:

    Hallo Theon,

    vielen Dank für Deine Antwort!!! Ich finde es toll, dass Du Dir hier die Zeit nimmst, zu helfen.

    Es geht alles, wirklich alles schmerzfrei, nur Belasten nicht. Im Ruhezustand und beim Schlafen habe ich keinerlei Schmerzen. Auch im Sitzen oder Liegen kann ich alles mit den Beinen machen. Die Ärztin im Krankenhaus hat die Beine komplett untersucht, mir hat dabei nichts Schmerzen verursacht.

    Beide Knie sind optisch unverändert, d. h. keine Schwellung. Meine Freundin hat heute beide Knie ausführlich massiert, das tat auch nicht weh.

    Ist es denn möglich, dass diese Beschwerden vom Rücken verursacht werden, obwohl ich in dem Bereich nichts merke und keine Schmerzen habe?

    Viele Grüße,

    Stefan

  39. admin sagt:

    Hallo Stefan,

    ich freue mich über deine positive Rückmeldung.
    Wenn auch vom Fachmann keine Auffälligkeiten beim lokalen Kniebefund gefunden werden, kann meines Wissens nach in mehreren Richtungen weitergedacht werden:
    1) Ein referred pain, wie ein Triggerpunkt, für die Innenseite der Knie sollte dann nach schmerzhafte Punkte am inneren Oberschenkel gesucht werden. Vor allem der m. adduktor magnus kann dort ausstrahlen. Dann könnte eine Bindegewebsarbeit
    2) Ein Meridian könnte vielleicht gestört sein, darüber habe ich allerdings keine weitere Informationen.
    3) Vor allem, weil es beidseitig ist, habe ich den Rücken mit allem was an ihn hängt nicht abgeschrieben. Das kann z.B. ein Osteopath. Nur ma als Beispiel: Wenn du einen sitzenden Job hast, tendiert es manchmal, dass die Beweglichkeit zwischen Nieren und Psoasmuskel geringer wird. -> die Beckenstellung verändert sich, das gibt Spannung im Oberschenkel (in Richtung Außendrehung) beim Belasten und das belastet über die Kreuzbänder (siehe http://www.knieschmerz24.de/?p=27) die Menisken. Die Menisken müssen dann (noch) nicht geschädigt sein, sie stehen nur unter Belastung unter Spannung. Man findet nichts beim manuellen (“mit den Händen”) Befund. Trotzdem gibt es dann Probleme beim Belasten.
    Ist das für dich verständlich geschrieben?
    Jetzt bist du dran, besuche bitte doch mal einen Osteopathen. Mittlerweile erstatten sogar viele gesetzliche Krankenkassen einen großen Teil der Kosten.

  40. Sylli44 sagt:

    hallo erst mal ich habe seit ein par Jahren Rückenschmerzen, hatte schon eine OP gehabt 2005 nun zu meinen Unglück hatte ich 2006 Brustkrebs und nun habe ich auch noch Rückenschmerzen und Knieschmerzen zusammen zur Gleichen zeit
    mir tut also die Hüfte rücken knie alles zur gleichen zeit weh was kann ich tun oder was könnte es sein?
    bevor ich mich zum Arzt begebe, sagt ihr mir mal bitte was ich tun kann viele Grüße Sylli

  41. Hary sagt:

    Diagnose: Bänder vordere und hintere Kreuzbandläsion Grad II(zustand nach Teilruptur und Vernarbung) narbige Induration des medialen Kollateralbandes, laterales Kollateralband intakt.
    Nach ein Jahr habe noch Probleme bei Drechen laufen beugen, kurz gesagt sobald belaste habe Wochen lang schmerzen,kann nicht gut gehen.
    Gibts bei Bänder sogenannte defekte Heilung!!!
    Was könnte der Grund sein

  42. admin sagt:

    Hallo silly,

    tut mir Leid, dass meine Antwort ein wenig gedauert hat, war auf einem Lehrgang.

    Es ist wichtig, dass du zuerst zum Arzt gehst bevor jemand anders sich mit deinem Fall beschäftigt. Ein Arzt muss zuerst ausschließen, dass die Schmerzen nicht von Gründen
    verursacht werden, die mit der Schulmedizin behandelt werden müssen. Wenn das abgesichert ist, kann auch ein Physiotherapeut oder Osteopath sich damit auseinandersetzen.
    Die Beschwerden hören sich danach an, dass bei dir wirklich ganz gezielt geguckt werden muss, was los ist.
    Was man tun muss hängt von den Ursachen ab. Bitte lese nochmal das Stück auf der Seite
    http://www.knieschmerz24.de/?p=1. Dann wird alles klarer.

    Liebe Grüße und viel Erfolg!

    Theon

  43. admin sagt:

    Hallo Harald,

    Ja Bänder heilen nicht immer gut. Häufig ist eine fehlende Gleitmöglichkeit ein Grund für schlechte Heilung.
    Deine Informationen reichen leider noch nicht, um etwas Vernünftiges zu sagen.
    Ist das Knie auch dick? Ist nur die Drehung oder auch Beugung und Streckung eingeschränkt und wie stehen die Einschränkungen zu einander? z.B. Beugung a meisten eingeschränkt, dann die Streckung und danach di Drehung deutet auf ein Kapselproblem hin.
    Ist alles schon getan an Therapie? Hast du Physiotherapie ´gehabt?
    Viele GRüße Theon

  44. Hary sagt:

    Das knie umfang ist dünner(oberhalb von knie) als der andere und für ca 2,5 cm ,knie ist nicht dicker als der andere.
    Problem bei drehen,beugen,strecken,bei anlauf wen ich länger sitzte,bei Belastung,treppensteigen(auf-ab) jetzt kommt auch hüften,kreuz schmerzen weil sehr viel mehr mit rechtem fuß stütze.
    Therapie auch gehabt wie schwellstrom,ultraschall,physiotherapie,lässer.
    Ob wohl dass Unfall vor ein Jahr liegt wird nicht besser,jeder Bewegung ist mit schmerz verbunden.

    Das MRT Diagnose
    1) Menisken:mediale Meniskuscorpus und hinterhornläsion Grad I-II(Binnenstruktur cegenarition ohne eindeutige Oberflächeruptur)lateraler Meniskus unaffällig.
    2) Knorpelbezüge:Chondropathie Grad I-II im medialen und laterale Kompartement.
    3)Bänder vordere und hintere Kreuzbandläsion Grad II(Zustand nach Teilruptur und Vernarbung)narbige Induration des medial Kollateralband,laterales Kollateralband intakt.
    4) Femoropatellargelenk:Chondrophatia patellae Grad I-II,des femoropatellaren Gleitlagers Grad II,horizontale suprapatellare Plica,mediopatellare Plica,supra und parapatellare synoviale Vegatationen.
    5) Gelenkserguss

    Unfall zeit vor ein Jahr 14.10.2012.
    Ich hoff dass die kurze Beschreibung mehr Auskunft gibt =)
    mfg

  45. admin sagt:

    Hallo Harald,
    danke für deine genauere Beschreibung.
    Wenn das Knie nicht gut heilt kann das an verschiedenen Ursachen liegen.

    Erst mal allgemein:
    1) Das Knie müsste langsam besser werden. Wenn eine so starke Stagnation in der Heilung vorliegt, müsste man mal anders gucken.
    2) Grad I-II der verschiedenen Diagnosen deuten für mich darauf hin, dass die “Schäden” alle im überschaubaren Mass sind. Die können alleine keine Ursache von so starken Beschwerden sein.

    Hier folgen einige Ideen, wobei die Liste nicht vollständig ist.
    Du kannst z.B. deine Therapeuten fragen, ob sie diese Ideen für sich schon überprüft haben.

    1. Sudeck = Reflexdystrophie. Die Funktion der unteren Brustwirbelsäule und oberen Lendenwirbelsäule müsste überprüft werden. Sicherlich wenn das Knie Temperatursunterschiede hat oder hatte. Dadurch kann die Durchblutung im Knie gedrosselt sein und die Empfindlichkeit gesteigert. Das kann ein Manualtherapeut, ein Chiropraktiker oder ien Osteopath. Pass auf… Manche Therapeuten und Ärzte glauben,d ass es Sudeck nicht am Knie gibt, sondern nur an den Händen oder Füßen. Ich habe aber schon drei Menschen damit behandelt. (Was man nicht kennt kann man auch nicht sehen)
    2. Die Beweglichkeit der Organe, vor allem die Beweglichkeit der Nieren und Sigmoid (Wenn es das linke Knie ist) oder Blinddarm (für rechts) Dies sollte ein Osteopath machen.
    3. Faszialen Zügen von oben und unten. Hier kann ein Osteopath oder Rolfer vielleicht weiter helfen.

    Kannst du damit etwas anfangen?

    Bitte halte mich auf dem Laufenden
    Viele Grüße,
    Theon

  46. Nora sagt:

    Hallo ich habe eine Frage!
    Mich plagt seit 2 Tagen ein Schmerz im linken Knie! Es kam plötzlich ohne das ich mich groß belastet habe! Es ist eine Art stechender schmerz vorallem wenn ich den Fuß Richtung Schienbein ziehe! Ich kann kaum auftreten oder laufen wenn ich allerdings langsam mache, mich komntentriere dann geht es! Die ersten Schritte sind schmerzhaft und dann bessert es sich! Beim Auftreten fühlt sich alles recht wacklig und instabil an!
    Ich kann mir nicht erklären woher der Schmerz an der vorderen außenseite des Knie kommt! Als wäre was verdreht! Was kann ich selber tun? Haben sie einen Tipp für mich??
    Viele Grüße Nora

  47. admin sagt:

    Hallo Nora,
    bei unerklärlichen Schmerzen ist es immer gut ein Fachmann (oder -Frau) aufzusuchen.
    Es erinnert mich an einem Fall wo der Meniskus beim Beugen nicht gut nach hinten rutschen wollte. Wenn du selbst etwas ausprobieren möchtest, kannst du den Meniscus beim Beugen (den Fuss zum Schienbein bringen wie du das nanntest) nach hinten drücken: Du findest den Meniscus wie folgt: fühle die untere Spitze der Kniescheibe mit den Fingern von beiden Händen. Jetzt fühle seitlich von dem Punkt. Da ist eine harte Kante: die obere Kante des Unterschenkels. Direkt darauf liegt der Meniscus. (siehe dir das Bild http://www.knieschmerz24.de/?p=27 nochmal an). Jetzt drückst du fest auf diesen Stellen neben der Spitze der Kniescheibe nach hinten während du das Knie beugst. Wenn es so besser ist würde es sich lohnen, wenn jemand (oder du selbst) die Muskeln an der Vorderseite des Oberschenkels von oben nach unten ausstreichen würdest.
    Dies ist nach einem langen Arbeitstag geschrieben, wenn etwas also nicht verständlich sein sollte, bitte frage nochmal nach. Aber ich interessiere ich auch stark dafür, ob es funktioniert hat.
    Viel Erfolg und viele Grüße
    Theon Moerbeek

  48. Jule sagt:

    Hallo,
    ich bin 15 Jahre alt und spiele in meiner Freizeit Handball.
    Habe schon seid längeren das Problem, dass ich mein linkes Knie nicht mehr ganz knicken kann. Das heißt bei <25° tut es auf der außenseite unten weh.
    Was könnte das sein?
    Danke für deine Hilfe

  49. admin sagt:

    Hallo Jule,
    Wenn das Bein sich nicht beugen läßt, kann das viel bedeuten. Das Knie scheint stark eingeschränkt, wenn es sich nur 25° beugen läßt. Deshalb lasse bitte zuerst mal fachmännisch drauf schauen vom Orthopäden, Manualtherapeuten oder Ostheopathen. Wenn z.B. Meniskusprobleme ausgeschlossen sind, kann man auch noch an anderen Dingen denken:.
    Als 15 Jährige denkt man erst mal an Wachstumsprobleme, aber ich denke das das bei dir nicht so ist, weil die Schmerzen bleiben. Das kann man wahrscheinlich ausschließen.
    Wenn du das gemacht hast könnte man nachsehen ob das Wadenbein beweglich ist. Wenn du zum Beispiel mal mit dem Fuß umgeknickt bist, kann das Wadenbein nach unten ziehen und bei der Beugung probleme machen.
    Hilft dir das weiter, oder möchtest du ncoh etwas wissen?
    Viele Grüße und viel Erfolg
    Theon

  50. Jule sagt:

    Erstmal danke für ihre schnellle Antwort.
    Ich denke ich habe mich etwas ungenau ausgedrückt, was sie dann falsch verstanden haben :)
    Also ich versuche es noch mal ich kann mein bein, wenn ganz gestreckt 0° sind und ganz angewinkelt 180° sind ca. 160° knicken. dann tut es auf der außenseite ehr unten auf dem knie weh.
    Ich habe nun auch noch mal genau nachgedacht. das ist so seid dem ich mal bei einem handballspiel hingefallen bin und auf mein kniegefallen bin allerdings nicht dolle und ich habe es dabei auch nicht verdreht oder so

  51. Birgit sagt:

    Hallo, ich hab auch mal eine Frage, am 02.01. bin ich gestürzt und habe mein Knie verdreht. Das Ergebnis waren wahnsinnige Schmerzen. Da ich nicht gleich zum Arzt wollte, lief ich mit dem schmerzenden Knie noch ein paar Wochen weiter. Aber die Schmerzen hörten nicht auf, also bin ich zum Orthopäden. Er veranlaßte ein MRT und Anfang der Woche bekam ich das Ergebnis. Inkomplette chronische Ruptur des Innenbandes oberhalb Gelenkspalthöhe. Er sagte nur zu mir, das heilt von alleine und das war´s. Die Schmerzen sind jetzt, nach über 7 Wochen noch immer stark und Nachts werde ich oft wach vor Schmerzen. Was kann ich noch tun, damit es bald besser wird?
    Danke für die Antwort
    Birgit

  52. admin sagt:

    Hallo Jule,
    aha! Danke für die korrektur. Bei nur 20° Einschränkung ist es nicht ganz so dramatisch. Obwohl ein Fachauge immer noch das beste ist!
    Es ist noch vieles möglich: Durch eine Einblutung (hört sich schlimmer an als es ist, weil das beim Sport immer mal passiert) oder eine andere Unbeweglichkeit in der Faszie (das ist der gesamte Stützapparat zusammengefasst) die beim Sturz aufgetreten ist, kann die BEweglichkeit eingeschränkt sein, die möglichkeit mit dem Wadenbein bleibt auch.
    Bei eine solches “kleineres” Problem würde ich einen Osteopathen aufsuchen (Je nach Krankenkasse übernimmt sie die mehr oder weniger, ein Übersicht findset du unterosteokompass -> Patienteninfo -> krankenkassen) oder einen Physiotherapeuten, wenn du ein Rezept bekommst. Ein Orthopäde geht auch, wenn du einen findest, der nicht nur strukturell denkt. Strukturelle Änderungen sind die “harten” Sachen wie Risse, Brüche, also alles was man auch im Röntgen, MRT, CT, usw. findest.
    BItte zögere nicht, falls deine Frage noch nicht ganz beantwortet ist,
    Viele Grüße Theon

  53. admin sagt:

    Hallo Birgit,

    bei einer inkomplette Innenbandruptur steht noch ein Teil der Bänder, da hängeln sich dann die neu einwachsende Bänderteile dran entlang. Insofern stimmt das, was der Osrthopäde sagt. Die Heilung kann aber schwieriger stattfinden, wenn das Knie ständig gereizt wird.
    Das passiert durch Dehnung auf der Innenseite. Diese Dehnung kann durch zug von unten oder von oberhalb des Knies ausgelöst werden. Dazu fällt mir Folgendes ein:
    Dehnung von unten: Durchgesacktes Fußgewölbe: hier könnte Zilgrei helfen, oder Einlagen unter dem “sustentaculum tali” bitte suche das mal selber nach. Sensomotorische Einlagen würden das unterstützen, kostet nur einiges.
    Zug von oben: verspannte BEckenbodenmuskulatur, ein Blinddarm der sich nciht ausreichend bewegt oder ein anderes Organ aus dem Becken können alle dafür sorgen, dass das Darmbein nach vorne neigt. Das ist die Gegenbewegung vom Bild auf S. http://www.knieschmerz24.de/?p=335. Das zwing wiederum das Bein in einer “X-Stellung”, was dann wieder eine ständige Dehnung auf der Innenseite verursacht. So kann das Band nicht zu Ruhe kommen.
    Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, das ist erstmal ein Denkansatz, den du mit z.B. einem Physiotherapeuten besprechen kannst.
    Viel Erfolg und du kannst ruhig nochmal fargen, wenn du das alles proboert hast und nocht weiter gekommen bist. Hältst du mich auf dem Laufenden?
    Viele Grüße
    Theon

  54. Jule sagt:

    Hallo,

    als ich Wadenbein gehört habe bin ich aufmerksam geworden ich habe häufiger, dass ich bei sportlicher aktivität ein mehr oder weniger starke ziehen auf der außenseite oben spüre. Ich kann es nicht so ganz lokalisieren.
    Außerdem habe ich auch ein ziehen, aber nicht schmerzhaft, auch auf der ausenseite wenn ich mich mit gestreckten beinen hinsetze und die fußspitzen strecke.
    Haben sie vielleicht irgendwelche übungen, damit das besser wird?
    Viele Grüße

  55. admin sagt:

    Hallo Jule,

    Danke für diene Anfrage und freut mich, dass du der Sache näher zu kommen scheinst.
    Das Problem mit Übungen ist, dass der Körper sich insgesamt bewegt. Dann werden Körperteile die festsitzen sich nicht bewegen und andere, die zu locker sind wieder alles übernhemen. Deshalb empfehle ich für den Anfang doch einen Osteopathen oder Physiotherapeuten aufzusuchen und danach zu üben.
    Tut mir Leid und viele Grüße,

    Theon

  56. Birgitbln sagt:

    Hi Theon,
    erstmal danke für deine schnelle Antwort. Mittwoch habe ich bei einem anderen Orthopäden einen Termin und werde das mal mit ihm Besprechen. Ich werde dann noch mal berichten, was er gesagt hat.
    Einen schönen Abend noch
    Liebe Grüße
    Birgit

  57. Jule sagt:

    Hallo,

    okay, danke für die Auskunft.
    Eine Frage habe ich noch, geht dass auch ohne ärtzliche oder physiotherapeutische Hilfe weg. Und wenn nein bedeutet das wenn man zu einem Arzt geht sport verbot?
    Viele Grüße

  58. admin sagt:

    Danke für deine Rückmeldung, bin gespannt!

  59. admin sagt:

    Hallo Jule,

    ich kann dir nicht mit Sicherheit sagen ob das von alleine weggeht. Und noch etwas: Wenn deine Beschwerden weggehen, aknn es trotzdem noch sein, dass sich (zB beim Wadenbein, das unter Spannung steht) in deinem Körper etwas verschiebt, was du heute nicht merkst, aber das sich trotzdem irgendwann auswirkt. Ich behandle häufig Menschen die vor Jahren etwas hatten und jetzt deshalb zu mir kommen.

    Warum so lange leiden? Wenn du blöde Erfahrungen mit Helfern gemacht hast, kann ich das voll verstehen. Oder ist noch etwas anderes, was dich von HIlfe von außen abhält? (das musst du natürlich nicht mir, sondern nur dir selber beantworten)

    Oh ja, wegen Sportverbot. Das kann ich leider nicht beantworten, weil ich das Knie nicht gesehen habe. Das kann wirklich nur der Arzt beurteilen. SORRY!

    Zur Info: Ein “echter” Osteopath muss auch Heilpraktiker sein, deshalb kannst du auch ohne Rezept dahin. Wenn du aber gesetzlich versichert bist, erstattet dir die Kasse nur wenn du eine Verschreibung “Osteopathie” von Arzt hast. Ob deine Kasse etwas dazu gibt und wieviel, findest du unter osteokompass.de (oder hatte ich das schon geschrieben?) Ich habe alleine heute schon dreimal gehört, dass eine KAsse offiziell nichts dazugibt, aber bei Anchfragen und der Überlegung zu wechseln auf einmal doch spielraum haben.

    Bitte verstehe mich bezüglich der Inanspruchnahmme von Hilfe nicht falsch: du musst nicht zu einem Helfer hingehen. Dein Körper wird es dir sagen wie wichtig es ist. Es muss auch keine nachfolgenden Probleme geben. Es kann aber.
    Es ist schon mal super, dass du dich gut erkundigst!
    Oh ja, wegen des Sportverbots. Da ich das Knie nicht gesehen habe kann ich das wirklich nicht beurteilen, sondern nur ein Arzt. SORRY!

    Viel Glück
    Theon

  60. Jule sagt:

    Danke :)
    Noch mal ne andere Frage ich habe auch am linke auf der Innenseite ehr oben schmerzen, wenn ich mein knie so weit knicke wie es geht, dass schimmert es blau, ich bin allerdings nicht hingefallen oder habe mich gestoßen. Nach dem SPort tut es mehr weh und ich habe das gefühl als wenn es irgendwie eingeklemmt wird oder so..
    Was könnte das sein

  61. admin sagt:

    Hallo Jule,
    gerne!
    Das blaue Schimmern entsteht wahrscheinlich dadurch, dass ein Gefäß in der extremen Stellung das Blut nicht mehr gut weiterleiten kann. Dann wird der Sauerstoff an die Umgebung abgegeben. Blut mit wenig Sauerstoff sieht blau aus. Es kann gut sein, dass eine Faszie (https://de.wikipedia.org/wiki/Faszie) nicht ganz so beweglich ist als sie sein sollte. Hier ist ein Osteopath als Spezialist gefragt.
    Wo die Schmerzen herkommen, kann ich dir leider nicht sagen, das könnte man rausfinden im Zusammenhang mit andere Tests.
    Ich wäre gerne genauer, aber dann müsste man doch mehr Fakten kennen. Internet hat leider seine begrenzungen.
    Viel Erfolg!
    Theon

  62. Petra sagt:

    Hallo,
    ich hatte gestern einen beruflichen Belastungstest und musste dabei auf Knien über hartem Boden mit zusätzlichem Gewicht auf dem Rücken eíne größere Distanz überwinden. Jetzt habe ich furchtbare Schmerzen an der Innenseite des Knies, auch bei Druck darauf schmerzt es. Am Schlimmsten ist das Laufen nach Ruhe (Liegen, Sitzen).
    Hilft Rotlicht oder Tapen vielleicht?
    Danke herzlichst im voraus,
    Petra

  63. admin sagt:

    Hallo Petra,
    danke für deine Frage.
    Im Allgemeinen kann bei eine so akute Sache nur eine Fachkraft etwas vernünftiges sagen. Bitte besuche auf jeden Fall eine Fachkraft, wenn es nicht nach dem Wochenende besser ist oder wenn das Knie noch geschwollen ist.
    Es gibt viele Möglichkeiten, die an Hand von einigen Fragen einzugrenzen sind.
    Wenn es ein kleiner Punkt ist, könnte jemand der die Typaldosausbildung hat wahrscheinlich in sehr kurzer Zeit helfen.
    Bei Schwellung ist es mehr Aufwand, das Knie zu beruhigen.
    Man kann diagnostisch an das Innenband denken oder weil du auf das Knie gekrochen bist eine Reizung der Plica, das Gewebe neben der Kniescheibe.
    Soweit eine erste spontane Auswahl der Möglichkeiten. Es ist aber noch viel mehr möglich.
    Leider kann ich dir keine Selbsttests an die Hand geben um das selbst weiter zu differenzieren, weil es sich so anhört, dass es noch sehr akut ist.
    Im besten Fall klingt es in eine halbe Woche von alleine ab.
    Rotlich ist überhaupt nicht zu empfehlen, weil das Knie wahrscheinlich noch entzündlich ist, so kurz nach der Überlastung. Wenn du dich sowieso tapen läßt, sollte der Physiotherapeut mal eben drauf gucken. Ein vernünftigen Kniebefund sollte jeder Physiotherapeut hinbekommen.
    Viel Glück und viele Grüße,
    Theon

  64. Anika sagt:

    Hallo,

    vielen Dank für die Zeit, die du dir nimmst. Vielleicht hast du ja auch eine Idee für mein Problem?
    Ich habe seit Montag stechende/ziehende Schmerzen etwas schräg innen unter dem Knie. Ich bin morgens aufgestanden und die Schmerzen waren da.
    Allerdings nicht bei Belastung, sondern nur beim aktiven Anheben des angewinkelten Knies (passives hochheben und beugen bringt keine Schmerzen). Beim Treppensteigen schmerzt auch nur das anwinkeln und anheben, nicht aber das aufsetzen und gehen.

    Ich war gestern beim Arzt (normaler Allgemeinmediziner), der Beugeprobe etc. gemacht hat, aber das verursacht alles keinerlei Schmerzen. Die Diagnose war dann: Es könnte evtl. eine Knorpelentzündung sein oder eine Mini-mini-Meniskusverletzung. Beides würde sich aber in kurzer Zeit von alleine wieder geben und “ablaufen”. Auf meine Bedenken, dass ich kommende Woche zu einer Messe muss (viel laufen und stehen) habe ich gefragt, ob die Belastung dann ein Problem wäre. Daraufhin wurde mir noch ein Medikament gegen Entzündung verschrieben, was ich dann ab zwei Tagen vorher nehmen sollte. Nun ist mir aber gar nicht einleuchtend woher die Diagnose “Entzündung” nun kam.

    Ich bin 28, hatte bisher nie Beschwerden am Knie, mache zugegebenermaßen wenig Sport (Überlastung schließe ich dadurch allerdings definitiv aus). Meine aktuelle Eigenbehandlung besteht aus Voltaren und einem kleinen Verband zur Stützung was beides etwas hilft wie ich mit einbilde, aber auch nicht wirklich vom Schmerz befreit.

    Über einen Rat würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße und Dankeschön im Voraus,
    Anika

  65. admin sagt:

    Hallo Anika,
    das ist nicht so einfach. auf jeden Fall war es sehr gut, dass du zuerst zum Arzt gewesen bist. Dann sind strukturelle Ursachen Sachen erst einmal nicht im Vordergrund. Hier folgen einige Ideen, aber wie immer ist es nicht machbar eine zuverlässige Diagnose übers Netz zu stellen.
    Habe gerade mal nachgesehen… Zuerst dachte ich: wenn es beim Anheben von Bein ist, könnte es ein Triggerpunkt sein von einem Hüfbeuger, aber ich habe keine entsprechende Ausstrahlung eines Muskels gefunden. Manchmal strahlt die Hüfte selbst zur Innenseite des Knies aus, aber das wäre eher bei Menschen, die in einem weiter forgeschrittenen Alter sind.
    Deshalb bleibt for allem Folgende Idee vorläufig im Vordergrund: Vielleicht hast du nachts in Seitenlage gelegen mit dem betroffenen Knieoben und den Fuß aufs untere Bein. Dann wird die ganze Zeit das Innenband gedehnt. Wenn Bänder stundenlang gedehnt werden und wenig Blut bekommen, können die Faszien (https://de.wikipedia.org/wiki/Faszie) und die Verstärkungen davon, die Bänder Reize abgeben, die das Gehirn als Schmerzen rückmeldet. Wenn diese Idee stimmt, müsste der Schmerz von alleine weggehen. Als Vorbeugung gegen eine Wiederholung kannst du in dem Fall mit einem Kissen zwischen den Knien schlafen. und den Tipp auf Seite http://www.knieschmerz24.de/?p=104 befolgen.
    Wenn du diese Idee bestätigt haben möchtest, müsste eine Fachkraft das Innenband testen. So ein Test sieht so aus: http://www.youtube.com/watch?v=XSl7ZCml3zA Dieser Test ist dann auf der betroffenen Seite schmerzhafter als auf der anderen.

    Ich wünsche uns, dass dir das weiterhilft und würde mich freuen, wenn du mich auf dem Laufenden hältst,
    Viele Grüße, Theon

  66. zettl Markus sagt:

    toller Artikel toller Ansatz

  67. Tanja sagt:

    Hallo,
    ich bin 15 Jahre (176 groß und wiege 65kg(falls das was zu Sache tut )) alt und spiele Handball.
    Ich habe seit ca. fünf Monaten Knieprobleme.
    Wo?
    Ich habe Schmerzen auf der Außenseite, die zum Teil bis zum Sprunggelenk ziehen allerdings auch zum Teil bis zur Hüfte und meistens einfach nur auf der Außenseite vom Knie.
    Wann?
    Erst mal wenn ich sitze oder liege, das heißt auch bei nicht Belastung tut mein Knie weh. Dann ist der Schmerz der pochend so im Abstand von ca. 5 Sek.
    Dann bei normalen gehen habe ich das Gefühl als wenn mein Knie instabil ist und nach hinten wegknickt(also weiter als das andere Knie) und dabei habe ich das Gefühl es würde so was übereinander reiben(was man auch manchmal hört)
    Dann beim Gehen(aber nicht immer) habe ich so ein ziehen an der Außenseite des Knie und zwar wenn ich es belaste
    Ich kann mein Knie nicht ganz knicken sondern wenn der winkel etwa 15° beträgt habe ich ein stechen auf der Außenseite
    Und beim Laufen bzw. tut es weh wenn ich anfange dann hört es irgendwann auf und fängt dann so gegen Ende des Training wieder an.

    Jetzt würde ich gerne wissen was ich machen soll. Außer zum Arzt gehen weiß ich selber. Und was das vielleicht sein könnte.
    Danke schon mal im Vorraus 

  68. admin sagt:

    Danke Markus!
    Deine Seite gefällt mir auch sehr!

    Viele Grüße aus Dortmund,
    Theon

  69. admin sagt:

    Hallo Tanja,
    Ja das mit den Standardantworten, “gehe mal zum Arzt” … hört sich doof an, aber es muss sein aus zwei Gründe.
    Einerseits ist es eine rechtliche Geschichte.
    Aber das ist nicht das Wchtigste… Hinter jedes Symptom kann auch etwas ernsthaftes stecken kann, auch wenn die Chance nicht sehr groß ist. Über eine “Internet-Ferndiagnose” kann man nichts sehen und testen und gerade dadurch kann man gut Diagnosen stellen oder feststellen, dass weitere Diagnostik nötig ist. Darum macht es auch Sinn, sich das Knie on einem Arzt oder Heilpraktiker anschauen zu lassen.

    Trotzdem gibt es auch einige Ideen zu deiner Frage:

    !) Das der Schmerz nach oben und unten zieht, kann bedeuten, dass es Bewegungseinschränkunegn der folgenden Strukturen gibt, die Ziehen dann direkt oder indirekt an der schmerzhaften Stelle. (Diese Idee kann man gut wiederfinden im Buch von Thomas Myers: Anatomy Trains. Vielleicht hat dein Physiotherapeut das. Es ist sehr empfehlenswert.)

    kontrolliert werden müssten folgende Geweben:
    die Zwischenrippenmuskulatur, der viereckige Lendenmuskel (M. quadratus lumborum), der Nerv für die Haut der Aussenseite des Oberschenkels (N. cutaneus femoris lateralis) und der Muskel (M. tensor fascia latae). Vielleicht ist auch das Band an der Außenseite des Oberschenkels (Fascia lata) verspannt. Das kann z.B. verstärkt werden durch einen nicht ganz optimal funktionierenden Darm. Die Außenseite des Oberschenkels repräsentiert den Darm als Reflexzone, so wie der Großzeh ind der Fußreflexzonentherapie den Kopf repräsentiert. Soweit einige Einflüsse von oben nach unten.

    Von der anderen Seite können ziehen:
    Adduktoren (die Muskeln die das Bein anach innen ziehen)
    Kleine Wadenmuskeln auf der Innenseite, z.B. der hintere Schienbeinmuskel (M. tibialis posterior) und die Faszie die dort läuft.
    Dann läuft eine Schlinge unter dem Fuß durch und zieht dann das Wadenbein nach unten. Das Wadenbein kann dann an den Bändern an der außenseite des Knies ziehen. Diese wiederum geben dann den Reiz nach oben ins Gehirn, wo der Schmerz festgestellt wird.

    Alle diese Sachen sorgen dafür, dass das Band an der außenseite des Oberschenkels (die Fascia lata) unter Spannung kommt und diese Spannung kann dafür sorgen, dass das Band mit mehr Kraft über einen Knochenfortsatz scheuert.
    Danach hört sich das am meisten an.
    Ich werde meine Antwort in der kommenden Zeit noch verfeinern, wollte aber, dass du nicht all zu lange warten musst.
    Erst mal viel Grüße, ich verstehe es, wenn du damit noch nicht so viel anfangen kannst, aber die Aufbereitung kostet ein bisschen Zeit!

    Theon

  70. Tanja sagt:

    Danke für die Anwort :)
    Habe mich jetzt mal entschieden, dass ich morgen mal zum Arzt gehe, (dann fällt die enwetuelle Sportpause in die Osterferien, wo sowieso kein Training ist :))
    Auch wenns wahrscheinlich ein bisschen spät ist, worauf muss ich bei arzt besuch achten?

  71. admin sagt:

    Hallo Tanja,

    beim Arzt ist es wichtig, dass er eine vollständige Untersuchung macht. Er muss strukturelle Sachen ausschließen. Das heisst, dass er Risse, Brüche, Entzündungen usw. finden muss.
    Ich habe deine erste Frage nochmal gelesen und habe gesehen, dass ich nur auf die funktionelle Möglichkeiten hingedeutet habe. Gut dass du zum Arzt gehst, weil es müssen schon noch zB ein Außenbandriss oder zB ein Meniscusronblem ausgeschlossen werden.
    Achte darauf, dass du Antworten parat hast auf Fragen wie:
    Wann tut es weh, wie ist es entstanden, wird es dick? Wie weit kannst du gehen?
    Achte weiterhin darauf, dass du am Ende der BEgegnung eine Diagnose mit einer Lösung in der Hand hast (also nicht, naja, warten wir mal ab…) Weil das hast du schon getan. Es muss schon ein Plan vorliegen, auch wenn das bedeutet, dass das Knie ein MRT (Magnet Resonanz Tomographie) bekommt.
    Viel Glück! Hältst du mich auf den Laufenden?

  72. Andrea sagt:

    Hallöchen
    Ich hab schon seit längerer Zeit Probleme mit dem rechten Knie:Wenn ich Treppen steige zieht es immer auf der Innenseite.Manchmal auch beim normalen Laufen.Ach und: Ich bin 16 und hatte vor 5 Jahren nen Fahrradunfall beim dem eine Freundin und das Fahrrad ( ich saß auf dem Gepäckträger) auf mein rechtes Knie gefallen sind und ich bin mit dem Knie auf nen Gullideckel gefallen.Danach war das Knie dick und blau (Innenseite) ich bin aber gleich danch zum Sport weil wir für einen Wettkampf trainiert haben.Das hat zwar richtig wehgetan aber danach wollte ich mit meinen Eltern zum Arzt und die meinten:,,Wer Sport machen kann braucht keinen Arzt1″Und so war ich damit nie beim Arzt.Ich ahb aber die Vermutung dass es zwischen dem Unfall und den jetztigen Schmerzen nen Zusammenhang gibt…So und was könnte das mit meinem Knie sein?Ich wäre dankbar über eine Antwort!

  73. admin sagt:

    Hallo Andrea,
    Was der Arzt damals sagte (,Wer Sport machen kann braucht keinen Arzt″) kann man nachvolziehen, aber normalerweise wird ein Knie danach von alleine besser. Das ist bei dir nicht so. Deshalb ist es wichtig doch nochmal zu einem (anderen?) Arzt hinzugehen. Er kann dann ausschließen, ob nicht ein Innenbandriss, MEniskusproblem oder etwas anderes Strukturelles (für den Unterschied zwischen strukturelle und finktionelle BEschwerden: siehe http://www.knieschmerz24.de/?s=strukturell) vorliegt.
    Danach kann man noch testen ob der Bluterguss den NErv auf der Innenseite (Siehe http://www.knieschmerz24.de/?p=316) Probleme macht. Das kann ein erfahrenen (Sport-) Physiotherapeut.
    Viel Erfolg! lass dich nicht ablenken von doofe Sprüche!
    Theon

  74. Tanja sagt:

    sorry wenn ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber in den Ferien hatte ich andere Sachen zu tun :) Bei mir wurde Chondropathia patellae im linken Knie diagnostiziert. Habe jetzt sechsmal Krankengymnastik verschrieben bekommen war allerdings noch nicht da
    Habe zum glück kein Sportverbot bekommen, habe trotzdem jetzt mal eine WOche gar ncihts getan. Es tut trotzdem immer noch gleich weh ;(
    Gibt es vielleicht tipps wie die schmerzen nach lassen, denn zum Teil muss ich eine scmerztabette nehmen und ich denke, das ist kein dauer zustand
    ICh habe nicht wirklich viele Informationen dazu bekommen, vielleicht kann ich die ja noch bekommen, also wie das so verläuft und wie lange das so dauert und sonstige sachen
    Danke schon mal im vorraus

  75. admin sagt:

    Hallo Tanja,
    Es kann sein, dass die Schmerzen mit der chondropathia zu tun haben, aber das hilft dir oft nicht weiter. Es ist schon mal super, dass keine schwerwiegenderen Ursachen festgesellt wurden.
    Bei der Diagnose Chondropathia patellae müsste man aus schulmedizinischer Sicht den Knorpel behandeln. Das geht mit Knorpelaufbauende Spritzen aber jede Spritze ist auch wieder eine Verletzung des Kniegelenks.
    Auch wenn dann der Knorpel aufgebauet ist, ist an der Ursache hächstens durch Zufall etwas verändert.
    Klicke am besten auf der Hauptseite von knieschmerz24.de rechts bei den Kategorien unter “Kniescheibe (Patella): Tipps”.
    Dort sind alle Artikel zusammengefasst, die für dich wichtig sind.
    Also den Oberschenkel massieren, richtiges Treppengehen und alle anderen Sachen. Damit wird dein Physiotherapeut dich auch wahrscheinlich unterstützen.
    Vielleicht gibst du ihn den Tipp der Seite, damit er weiß, was du gelesen hast. Einige Hintergründe auf dieser Seite sind eher aus osteopathischer Sicht und deshab vielleicht auch interessant für den Physiotherapeuten, der über den Tellerrand hinausgucken möchte.
    Wenn du alles was in diesen Artikeln steht auf den Grund gegangen bist und ausprobiert hast (das ist viel!) würde ich mich freuen über einen feed-back ob es dir schon besser geht. Auch wenn das nichts mit den Informationen hier zu tun hat.

    Viele Grüße, Theon

  76. Alexia sagt:

    Hallo!
    ich habe zwar jetzt nicht alles gelesen, aber ich glaube, “mein Fall” ist bisher noch nicht zur Sprache gekommen. Nun. Ich habe seit etwa zwei Wochen Schmerzen auf der Innenseite rechtes Knie, aber nur nachts, wenn ich auf der Seite gelegen habe, beide Knie lange über einander lagen und ich das Bein wieder bewegen möchte. Es tut dann bei einer Streckung recht weh, dann ist der Schmerz aber wieder weg. Seit ein paar Tagen ist es schon ein bißchen besser geworden, dafür spüre ich jetzt tags einen leichten Schmerz beim Gehen. auch ist ein leichter Druckschmerz zu lokalisieren, im oberen Bereich. Es ist nichts dick oder rot. Also nicht wirklich schlimm, oder???? Danke und Grüße!

  77. Tanja sagt:

    Hi
    also ich habe mir jetzt mal die Tipps von dieser Seite ganz gründlich durchgelesen und auch weitestgehend versucht zu befolgen, leider hat dies nichts gebracht meine schmerzen sind noch nicht besser geworden. Leider hatte ich noch keine Möglickeit zur Krankengymnastik zu gehen, da es kleine Termin schwierigkeiten gab und halt irgendwie wegen ostern und so versuche aber das es so schnell wie möglich zu machen :)
    Mal sehen was sich mit der Krankengymnastik tut. Kann ich denn trotzdem weiter zum Handballtraining gehen oder sollte ich das lieber erstmal lassen, weil das zu knieschadent ist?

  78. admin sagt:

    Hallo Tanja,

    es tut mir Leid, wenn die Tipps nicht geholfen haben. Das Internet reicht hier nicht um dir genügend Unterstützund zu geben. Dass tut mir Leid. Dann muss doch eine Fachkraft mit Erfahrung dein Knie begutachten.
    Ganz viel Erfolg! Ich bin gespannt was dabei rauskommt.
    Viele Grüße Theon

  79. admin sagt:

    Halo Alexia,
    deine Nachricht ist zwischen den MEldungen leider untergegangen. Jetzt aber!
    Wie immer ist es am besten, wenn ein lebendiger Mensch das Knie betrachtet.
    Zwei Ideen trotzdem dazu:
    Wenn das Knie in Seitenlage in leichter Beugung nach unten hängt, wird das Innenband leicht gedehnt. Das geht eine Weile gut, aber dann reicht durch den Zug irgendwann die Durchblutung des Bandes nicht mehr und dann fängt es an weh zu tun. Wenn es das ist, würde ein Kissen zwischen den Knien vielleicht helfen können.
    Schmerzen beim Strecken des Knies und dann ein plötzliches Aufhören der Beschwerden kann auf einen Meniscus hindeuten, der während der Streckung nicht gut nach vorne gleiten möchte. Dann kann eine Monbilisierung des Bindegewebes auf der Rückseite des Beines sinnvoll sein. Diese Übung habe ich noch nicht schön genug ausarbeiten können. Ich schicke die ersten Entwürfe per Mail, wenn du nichts dagegen hast. Mit ein bisschen Glück hilft dir das.
    Viele Grüße,
    Theon

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